Wilde Flucht vor der Polizei endete in einem Waldgebiet in Lünen

Fahndung mit Hubschrauber

Eine wilde Flucht quer durch Lünen endete für einen Autofahrer und seinen Beifahrer in einem Waldgebiet. Offenbar spielten dabei neben Drogen auch weitere Dinge eine Rolle.

Lünen

20.03.2019, 11:23 Uhr / Lesedauer: 1 min

Polizeibeamte wollten in der Nacht zu Mittwoch (20. März 2019) einen Audi im Bereich der Pfarrer-Bremer-Straße in Lünen kontrollieren. Eine Abfrage der Kennzeichen ergab, dass diese offenbar gestohlen wurden.

Möglicherweise beeinflusste dies die weiteren Aktionen des Fahrers: Er ignorierte die Anhalteversuche der Polizei sowie mehrere rote Ampeln und fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch das Lüner Stadtgebiet.

Das Ganze hatte, nach Auskunft der Polizei, ein jähes Ende, als der Wagen auf der B 236 in Lünen gegen die Leitplanke prallte und wenig später an einem Radweg nahe der Dortmunder Straße abgestellt wurde.

Hubschrauber im Einsatz

Die zwei Männer, die im Audi saßen, flüchteten daraufhin zu Fuß in ein angrenzendes Waldgebiet. Dort konnten die Beamten das Duo (23 und 32, beide aus Schwerte) mit Unterstützung eines Hubschraubers stellen und festnehmen.

Die weiteren Ermittlungen ergaben: Beide Männer standen offenbar unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und besitzen keine gültige Fahrerlaubnis.

Gegen den 23-Jährigen lag zudem ein Haftbefehl zur Strafvollstreckung vor - und auch die Eigentumsverhältnisse in Bezug auf den Audi müssen noch geklärt werden. Gleiches gilt für die Frage, wer von beiden tatsächlich am Steuer des Autos saß.

Die Beamten nahmen beide Männer fest und brachten sie in das Gewahrsam.

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