Zwei Schulen erhalten mit 1200 Euro dotierten Preis

Multikulturelle Auszeichnung

Die Geschwister-Scholl-Gesamtschule und die Wittekindschule haben einen Preis für ausgezeichnete Integrationsarbeit erhalten. Gemeinsam teilen sie sich die mit 1200 Euro dotierte Auszeichnung. Das Multikulturelle Forum hatte den Wettbewerb ausgeschrieben.

LÜNEN

von Von Dagmar Hornung

, 19.10.2011, 16:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Verleihung des Multikulti-Preises im Wichernhaus: (vorne v.l.) Thomas Stolletz, Geschäftsführer des Hauptsponsors POCO, Kenan Kuecuek, Geschäftsführer Multikultiforum, Friederike Bartels, Schülerin der Geschwister-Scholl-Gesamtschule, Juryvorsitzender Karl Heinz Schimek und Ulrich Egler (2. Reihe), Vorsitzender Multikultiforum.

Die Verleihung des Multikulti-Preises im Wichernhaus: (vorne v.l.) Thomas Stolletz, Geschäftsführer des Hauptsponsors POCO, Kenan Kuecuek, Geschäftsführer Multikultiforum, Friederike Bartels, Schülerin der Geschwister-Scholl-Gesamtschule, Juryvorsitzender Karl Heinz Schimek und Ulrich Egler (2. Reihe), Vorsitzender Multikultiforum.

Beim Projekt „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ wird an der Überwindung von Diskriminierung gearbeitet. Interkulturalität betonen Schulpartnerschaften mit Namibia und der Türkei. Zudem gibt es Elternabende in türkischer Sprache und Bildungsreisen für das Kollegium.In der Wittekind-Grundschule packe man die Probleme direkt an der Wurzel: dort dürfen Eltern pauken - deutsche Sprache und das NRW-Bildungssystem. Der Schulalltag mit 80 Prozent Migranten werde lebendig und kreativ gestaltet.

Ein Elterncafé biete Raum zur Begegnung. Rucksackmütter sorgen allein durch ihre Präsenz für besseres Lernklima. Neben dem Streitschlichterprogramm werden demokratische Werte vermittelt. So haben die Grundschüler Klassenrat und Schülerparlament. Fünfmal waren sie schon als Friedensbotschafter in der Türkei.

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