Meinung

Leben in Würde bis zum Schluss

Das Klara Hospiz ist ein Vorzeige-Projekt für die Stadt Marl und die Region.
Grundsteinlegung und Deckenfest im Rohbau des Klara-Hospiz am Lipper Weg in Marl © Meike Holz

Hospiz bedeutet Herberge – ein Zuhause auf Zeit für Menschen, die den Tod schon vor Augen haben. Sie sollen nicht allein bleiben. Und lange bevor das Klara Hospiz von den ersten Bewohnern bezogen werden kann, haben viele Menschen sich dieses Anliegen und das Projekt Klara Hospiz zur Herzenssache gemacht. So erklärt sich, dass in gut fünf Jahren mehr als 1,4 Millionen Euro an Spendengeld gesammelt wurden, dass der Förderverein Klara Hospiz mehr als 1000 Mitglieder hat.

Ambulante Angebote ergänzen

Es geht darum, Menschen bis zum Schluss ein Leben in Würde zu ermögliche. Daran arbeiten in Marl und Umgebung bereits seit Jahren Palliativmediziner, spezialisierte Pflegedienste und der ambulante Hospizdienst, der Patienten und Angehörige begleitet.

Die Palliativstation im Marien-Hospital und künftig auch Klara Hospiz ergänzen das ambulante Angebot. Auf die Frage, wie sich Gesellschaft aufstellt, um sich um die Schwächsten in ihren Reihen zu kümmern, hat Marl eine Antwort. Dieses Projekt als letzte Facette im Gesamtbild steht der Stadt gut zu Gesicht.

Doch mit der Grundsteinlegung und der Fertigstellung des Neubaus am Lipper Weg ist die Arbeit noch lange nicht getan. Das Hospiz wird eine Aufgabe für viele bleiben.

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