Unfall an der Grenze Marl-Dorsten Drei Verletzte und hoher Sachschaden

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Unfall auf der Buerer Straße.
Die Buerer Straße ist nach einem Unfall voll gesperrt. Es kommt zu Staus. © Guido Bludau
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Update 16. 11. 8.30 Uhr:
Die Polizei teilt weitere Einzelheiten zu dem Unfall mit:

Ein 56-jähriger Gladbecker fuhr mit seinem Auto auf der Schachtstraße in Richtung Altendorfer Straße. Gleichzeit war ein 60-jähriger Autofahrer aus Recklinghausen, mit seinem 28-jährigen Beifahrer (Marler), auf der Buerer Straße in Richtung Norden unterwegs. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß den beiden Fahrzeuge; das Auto des 60-Jährigen überschlug sich aufgrund des Aufpralls.

Der 28-jährige Marler wurde schwer, die beiden anderen Unfallbeteiligten leicht verletzt. Die Autos waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Der Sachschaden wird auf ca. 35.000 Euro geschätzt. Die Polizei sperrte den Kreuzungsbereich für die Dauer der Unfallaufnahme in Fahrtrichtung Norden.

Feuerwehr und ZBH räumen Unfallstelle auf

Update 17.45 Uhr: Nachdem die Feuerwehr und der Zentrale Betriebshof den Unfallort aufgeräumt haben, ist die Buerer Straße am frühen Abend wieder frei. Jetzt ist auch klar, wie sich der Unfall ereignet hat. Beteiligt waren ein Pkw, der auf der Schachtstraße aus Richtung Alt-Marl kam, und ein zweiter Wagen der aus Fahrtrichtung Polsum auf die Kreuzung zusteuerte. Einer der beiden Wagen hat sich mehrfach überschlagen.

Unsere bisherige Berichterstattung: An der Kreuzung Altendorfer Straße/Buerer Straße in Marl-Frentrop hat es am Dienstagnachtmittag kurz nach 14 Uhr einen Unfall gegeben. Die Buerer Straße ist gesperrt. Feuerwehr, Notarzt und Rettungsdienst sind vor Ort. Die Straße ist zurzeit voll gesperrt. Es kommt zu langen Staus.

Der Unfall wurde am Dienstag um 14.08 Uhr bei der Leitstelle der Polizei gemeldet. Zwei Fahrzeuge sind beteiligt. Vor Ort sind Polizei, Feuerwehr, Notarzt und Rettungsdienst im Einsatz. Weitere Angaben kann die Polizei aktuell noch nicht machen.

Anwohner: Kreuzung ist eine Gefahrenstelle

Anwohner Werner Wiebringhaus konnte gerade noch an der Unfallstelle vorbei. Der Marler hat bereits mehrfach beim zuständigen Landesbetrieb Straßenbau NRW darauf hingewiesen, dass die Kreuzung eine besondere Gefahrenquelle darstelle. Seitdem der Landesbetrieb die Altendorfer Straße (L601) zwischen Buerer Straße und Im Hürfeld Ende August saniert hat, sei die Ampelanlage an der Kreuzung außer Betrieb.

„Wir hören abends häufiger das Geräusch von quietschenden Reifen, weil Autofahrer in letzter Sekunde bremsen. Das Stoppschild ist nur schwer zu sehen“, so Werner Wiebringhaus. Seine Frau habe bereits mehrfach beim Landesbetrieb angerufen und darum gebeten, die Signalanlage zu reparieren. Bisher sei nichts passiert.

Bereits im September hatte sich an der Kreuzung ein schwerer Unfall ereignet. Ein Klein-Transporter und ein Pkw-Kombi waren zusammen geprallt. Es gab drei Schwerverletzte.