Alexander Brockmeier © Karsten Mosebach
Bundestagswahl 2021

Alexander Brockmeier (FDP): „Breitbandinternet ausbauen und Geld für Bildung“

Zwei Wahlkreise, insgesamt 16 Kandidaten: Am 26. September sind die Wähler im Kreis Borken aufgerufen, bei der Wahl zum Deutschen Bundestag einem Bewerber oder einer Bewerberin ihre Stimme zu geben. In loser Reihenfolge stellen die Kandidaten vor. Heute: Alexander Brockmeier (FDP).

Wir stellen in loser Reihenfolge die Kandidaten für die Bundestagswahl vor. Alexander Brockmeier tritt am 26. September für die FDP im Wahlkreis 124 an. Dazu zählen auch Ahaus, Heek und Legden.

In den Bundestag einziehen will der 28-Jährige, weil er Verantwortung übernehmen wolle, dass Deutschland „moderner, digitaler und freier“ wird. Die aktuell wichtigste Aufgabe der bundesdeutschen Politik sei es, die Wirtschaft zu stärken, die Bildung zu fördern und das Klima zu schützen.

Um das Leben im ländlichen Raum attraktiver zu machen, müsse es einen „unbürokratischen Ausbau des Breitbandinternets und des 5G-Netzes“ geben, sagt der FDP-Kandidat. Auch wolle er einen rechtlichen Rahmen fürs Homeoffice schaffen, was den Arbeitsalltag auf dem Land attraktiver mache. In punkto Klimaschutz wolle die FDP den CO2-Emissionshandel auf alle Sektoren ausweiten. Auch lege die Politik die „Leitplanken“ festlegt, innerhalb derer die Wirtschaft durch Innovationen zu immer weniger CO2-Ausstoß komme.

Beim Thema Verkehr/ÖPNV sagt Brockmeier, dass Erhalt und Ausbau der Infrastruktur oberste Priorität haben müssen. Zudem wolle er helfen, die Vernetzung unterschiedlicher Verkehrsmittel und die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle voranzutreiben.

Landwirte sollen ohne staatliche Subventionen erfolgreich wirtschaften können

Beim Blick auf die Landwirtschaft sagt der FDP-Kreisvorsitzende im Kreis Steinfurt, dass die Unabhängigkeit der Landwirte gestärkt werden müsse, damit sie ohne staatliche Subventionen erfolgreich wirtschaften könnten. Die Standards in der Tierhaltung müssten erhöht werden. „Dafür müssen Haltungsbedingungen regelmäßig vom Staat kontrolliert werden. Hierfür braucht es ein Zusammenarbeit mit den Landwirten und nicht gegen sie“, sagt Brockmeier.

Die Bildungspolitik in Nach-Coronazeiten brauche „massive Investitionen in deutsche Schulen und Bildungseinrichtungen.“ Deshalb wolle die FDP rund 2,5 Milliarden Euro zusätzlich in Bildung investieren. Zudem wolle man bundesweit einheitliche Abschlussprüfungen für mittlere Reife und Abitur.

Beim Blick auf mögliche Koalitionen betonte Brockmeier, dass eine Regierungsbildung mit der CDU „sehr konstruktiv verlaufen kann.“

Gute Infrastruktur wichtig in der ländlichen Region

Als größten Pluspunkt der Region nennt Brockmeier die Vielzahl von engagierten Bürgern und Vereinen. Größte Herausforderung der Region sei, alle Orte mit einer guten Infrastruktur zu versorgen. Dazu gehörten auch Ärzte und Nahversorger.

Alter: 28
Wohnort: Rheine
Familienstand: ledig

Kinder: keine

Beruf: Rechtsanwalt
Politisches Vorbild: Ich habe kein direktes Vorbild. Barack Obama würde ich gerne persönlich treffen.
Welchen Beruf wollten Sie als Kind wählen? Eventmanager oder Zirkusdirektor
Hobbys: Im Sommer zum Kitesurfen aufs Wasser, im Winter zum Skifahren in die Berge.
Wohin gehen Sie gerne mit Familie/Freunden, wenn Sie im Kreis Borken unterwegs sind? Mir machen Fahrradtouren durch die Ortschaften am meisten Spaß.
Was ist ihre Stärke, was ihre Schwäche in der Politik? Ich würde mich als sehr ehrgeizig bezeichnen und dies kann je nach Situation vielleicht als Stärke und Schwäche angesehen werden.
Welche Tugend sollte ein Politiker unbedingt mitbringen? Fleiß und Ehrlichkeit sind zwei Tugenden, welche für mich sehr wichtig sind. Ohne diese Eigenschaften glaube ich nicht, dass man in der Politik richtig aufgehoben ist.

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