Die Meinungen zum neuen Bürgergeld gehen auseinander.
Die Meinungen zum neuen Bürgergeld gehen auseinander. © Markus Gehring (Symbolbild)
Grundsicherung

Fachleute aus Borken sehen Licht und Schatten beim neuen Bürgergeld

Das geplante Bürgergeld spaltet die Gemüter: Sozial gerechter finden es die einen, die Einladung zur „sozialen Hängematte“ die anderen. Arbeitgebervertreter aus Borken sehen Anlässe für Kritik, nicht aber für eine pauschale Ablehnung. Die Caritas sieht neue Perspektiven für Langzeitarbeitslose.

Ab 1. Januar soll das Bürgergeld die als Hartz IV bekannte Lohnersatzleistung für Langzeitarbeitslose ersetzen. Neben einer Erhöhung des Regelsatzes von aktuell 449 Euro auf 502 Euro pro Monat wird sich auch die Arbeit mit Langzeitarbeitslosen in den Behörden grundlegend verändern. „Der sogenannte Vermittlungsvorrang – die bevorzugte Vermittlung in Erwerbstätigkeit – wird abgeschafft“, heißt es auf Nachfrage aus dem Rathaus, „im Fokus stehen stattdessen nachhaltige Integration, Qualifizierung und Weiterbildung.“

Leise Kritik vom AIW

„Ansätze, die Lebensleistung zu würdigen“

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