Zu einem Großeinsatz an einer Asylbewerberunterkunft kam es am Montag. © Sven Betz
Bocholt

Großeinsatz an Flüchtlingsunterkunft: Mann drohte von Balkon zu springen

Zu einem Großeinsatz von Feuerwehr, Polizei und Stadtverwaltung kam es am Montagvormittag an einer Asylbewerberunterkunft in Bocholt. Dort drohte ein Mann von seinem Balkon zu springen.

Laut Thomas Deckers, Einsatzleiter der Feuerwehr, hatte sich der Mann zuvor selbst verletzt. Gegen 9.30 Uhr endete der Einsatz, nachdem die Polizei von seiner Wohnung aus mit dem Mann verhandelt hatte.

Die Feuerwehr, die mit 20 Einsatzkräften, im Einsatz war, hatte den Boden unter dem Balkon mit zwei Sprungkissen gesichert. Im fünften Stock machte sich die Höhenrettung bereit, sich auf den Balkon zwei Stockwerke tiefer zu dem Mann abzuseilen. Auch eine Verhandlungsgruppe des SEK wurde alarmiert.

Der Mann habe sich zuvor wohl geweigert, einen Corona-Test zu machen, sagte Deckers über den Hintergrund des Suizidversuches. Die Industriestraße war stadteinwärts während des Einsatzes gesperrt.

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