Wasserrohrbruch

Hauptwasserleitung geplatzt: 30 Häuser in Weseke auf dem Trockenen

Nachdem in der Oyenstraße in Weseke eine Hauptwasserleitung geplatzt war, waren 30 Haushalte zeitweise ohne fließendes Wasser. Die Weseker vermuten, dass dies am alten Leitungssystem liegt.
Um das gebrochene Teilstück der Rohrleitung auszutauschen, mussten mehrere Meter freigelegt werden. Dazu wurde auch eine Grundstücksmauer abgerissen. © Sven Kauffelt

In der Oyenstraße ist in der Nacht zum Donnerstag eine Hauptwasserleitung in einem Teilstück von wenigen Metern an mehreren Stellen geplatzt. 30 Haushalte entlang der Straße waren deshalb gestern von den frühen Morgenstunden an ohne fließendes Wasser.

Davon waren die Grundstücke auf der östlichen Seite der Oyenstraße betroffen. Die Bewohner wussten sich vielfach schon selbst zu behelfen und holten sich eimerweise Wasser von den Nachbarn gegenüber. Die auf der westlichen Straßenseite verlaufende Leitung führt weiter nach Burlo und war nicht betroffen. Ab dem Vormittag hatte der Netzbetreiber RWW in der Wöstenstiege eine Zapfstelle für frisches Wasser bereitgestellt.

Techniker der RWW haben keine Antwort

Warum das Rohr in Höhe der Hausnummer 48 gebrochen ist, konnten weder die Techniker vor Ort noch ein Sprecher der RWW sagen. „Das kann unterschiedliche Ursachen haben“, so der Sprecher. Ein älterer Anwohner schätzte, dass das Wasserrohr „mindestens 70 Jahre“ alt sei. Im westlichen Teil von Weseke hatte es in den vergangenen Jahren immer wieder Druckabfälle und auch Rohrbrüche gegeben. Die Weseker vermuten, dass dies am überalterten Leitungssystem liege.

Dem widersprechen die Wasserwerke: „Wir haben auch Leitungen, die über 100 Jahre alt sind und fehlerfrei laufen.“ Die Druckabfälle in den vergangenen Jahren hätten vor allem an einer anfälligen Leitung zwischen Ramsdorf und Weseke gelegen. Diese Leitung sei über eine Strecke von fünf Kilometer im Laufe des vergangenen Jahres erneuert worden. „Wir hoffen, dass es jetzt ruhiger wird“, sagt der RWW-Sprecher.

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