CDU-Kandidat Jens Spahn tritt im Wahlkreis 124 an, zu dem Ahaus, Heek und Legden gehören. © pd
Bundestagswahl 2021

Jens Spahn (CDU): „Mein Ziel: Die hohe Lebensqualität erhalten“

Zwei Wahlkreise, insgesamt 16 Kandidaten: Am 26. September sind die Wähler im Kreis Borken aufgerufen, bei der Wahl zum Deutschen Bundestag den Kandidaten ihre Stimme zu geben. In loser Reihenfolge stellten wir die Kandidaten vor. Heute zum Abschluss: Jens Spahn (CDU).

Bei der Bundestagswahl am 26. September sind auch die Wähler im Kreis Borken aufgerufen, einem Bewerber oder einer Bewerberin ihre Stimme zu geben. Wir stellen alle Kandidaten vor. Heute zum Abschluss: Jens Spahn (CDU).

Der CDU-Kreisvorsitzende vertritt den Wahlkreis Steinfurt I – Borken I ununterbrochen seit 2002 in Berlin. Ehrenamtliches Engagement und „eine starke Vereinsarbeit“ zeichneten die Region genauso aus wie ein breites Kultur- und Sportangebot. „Unsere Heimat ist wirtschaftlich stark aufgestellt, gemeinsam haben wir den Strukturwandel bewältigt. Heute sind wir eine der Vorzeigeregionen in NRW“, meint Spahn. „Diese hohe Lebensqualität zu erhalten, ist mein Ziel.“ Dafür wolle er sich weiter im Bundestag stark machen, so Jens Spahn.

Noch viel zu tun auf dem Weg „zurück zu alter wirtschaftlicher Stärke“

Zu den drei wichtigsten Aufgaben der bundesdeutschen Politik zählen für ihn: „Erstens bestimmt die Corona-Pandemie nach wie vor unseren Alltag. Nicht nur gesundheitlich, auch ökonomisch hat sie uns viel abverlangt.“ Auf dem Weg zurück in die Normalität, „auch zurück zu alter wirtschaftlicher Stärke“, gebe es „noch viel zu tun.

„Dabei wird es, zweitens, auch um nachhaltiges Wachstum gehen – mit Anreizen statt Verboten. Wir wollen ein klimaneutrales Industrieland werden. Und nicht zuletzt, drittens: Nur, wer sich – sei es auf der Straße oder im Internet – sicher fühlt und unbeschwert ist, kann sich frei entfalten“, so Spahn. Dafür müsse der Staat sorgen.

Den ländlichen Raum weiter stärken

Spahn möchte den ländlichen Raum weiter stärken. Jeder Person solle jedoch dort glücklich werden, wo sie es wolle. „Es geht schließlich um Heimat. Konkret gestalten wir dafür Dorfkerne neu und bewahren die Natur. Wir kurbeln die wirtschaftliche Entwicklung in ländlichen Regionen weiter an – von der Nahversorgung bis zur Verkehrsanbindung.“

Beim Thema Klimaschutz wolle seine Partei „liefern und nicht nur verwalten, was früher gut war. Dafür müssen wir Technologieführer werden – beim Wasserstoff oder dem Ausbau von erneuerbaren Energien“.

Als Stärken des Kreises Borken sieht Spahn „ohne Zweifel unser gutes Miteinander“ an. „Wenn’s drauf ankommt, packen wir gemeinsam an und stärken uns den Rücken. In der Pandemie wurde das einmal mehr deutlich. Darauf können wir stolz sein.“ Als Problem sieht er an, dass über Geleistetes zu wenig geredet werde: „Vieles davon ist über die Kreisgrenzen hinaus kaum bekannt.“

  • Hiermit endet die Porträtserie der Bundestagskandidaten in den Wahlkreisen 124 und 126. Anfragen an den AfD-Kandidaten im Wahlkreis 124 blieben unbeantwortet.

Zur Person: Jens Spahn

Alter: 41

Wohnort: Ahaus

Familienstand: verheiratet

Kinder: keine

Beruf: Bankkaufmann

Politisches Vorbild: Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble

Welchen Beruf wollten Sie als Kind wählen? Kindergärtner

Hobbys: In der Pandemie habe ich großen Spaß am Spazierengehen gefunden. Dabei kann ich am besten abschalten. Und wenn abends mal noch etwas Zeit bleibt, dann gucken mein Mann und ich gerne einen guten Film.

Wohin gehen Sie gerne mit Familie/Freunden, wenn Sie im Kreis Borken unterwegs sind? Bei uns im Westmünsterland gibt es eine tolle Stammtisch-Kultur. Ein Feierabendbier mit Freunden aus der Jugend ist immer etwas Schönes. Und mit der Familie geht es oft in die Natur.

Was ist ihre Stärke, was ihre Schwäche in der Politik? Ausbaufähig ist an manchen Stellen sicher meine Geduld. Unvoreingenommen das konstruktive Gespräch zu suchen, immer im Dialog zu bleiben – das ist, denke ich, eine Stärke.

Welche Tugend sollte ein Politiker unbedingt mitbringen? Besonnenheit.

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