Hundekot

Kleine Haufen – großer Ärger: Stadt Borken appelliert an Hundebesitzer

Hundehaufen auf öffentlichen Gehwegen werden immer wieder zum Ärgernis für diejenigen, die hineintreten. Die Stadt Borken appelliert an Hundebesitzer, die Häufchen der Vierbeiner zu entsorgen.
Im Borkener Stadtgebiet sind 76 Dog-Stationen zu finden. © Borkener Zeitung

„Nach der Schneeschmelze fällt auf, wie viele Hundehaufen sich unter dem Schnee angesammelt haben. „Hundehaufen verunstalten öffentliche Straßen, Gehwege und Plätze in unserer schönen Stadt Borken“, betont die Stadtverwaltung in ihrer Pressemitteilung.

Um das Hundehaufen-Problem in den Griff zu bekommen, sei die Stadtverwaltung in erster Linie auf die Mitwirkung der Hundebesitzer angewiesen. Die meisten von ihnen entsorgen die Hinterlassenschaft ihres Hundes ordnungsgemäß. Deshalb haben viele Hundebesitzer immer eine Tüte dabei, um das Häufchen ihres Vierbeiners zu entfernen und im nächsten öffentlichen Papierkorb, Restmülltonne oder „Dogstation“ zu entsorgen, heißt es weiter.

Beutelspender und Papierkörbe

Verteilt über das gesamte Stadtgebiet hat die Stadt Borken insgesamt 76 solcher Dog-Stationen oder Beutelspender aufgestellt, wo „Herrchen“ oder „Frauchen“ einen entsprechenden Beutel ziehen und ihn befüllt wieder einwerfen kann (oder in der Nähe). Diese Dog-Stationen und auch die Beutelspender und Straßenpapierkörbe stehen an viel besuchten „Gassistrecken“ und dort, wo sich vermehrt Menschen aufhalten, so auch in der Nähe von Kinderspielplätzen.

Mit den „Dogstations“ habe die Stadt Borken grundsätzlich gute Erfahrungen gemacht. Die aktuelle Liste dieser Stationen in den einzelnen Ortsteilen ist auf der Internetseite der Stadt Borken unter www.borken.de veröffentlicht. Einfach in die Suche „Dogstation“ eingeben und die entsprechende Seite wird automatisch angegeben.

Infozentrale und Bürgerbüro

Die Infozentrale im Rathaus und das Bürgerbüro geben kostenlos Hundekotbeutel heraus. Hundebesitzer können kostenlos Hundetüten entnehmen und gleichzeitig auch die vollen Tüten in die integrierten Abfallbehälter entsorgen. Trotzdem gibt es nach wie vor Hundehalter, die das umfangreiche Angebot nicht nutzen oder nicht nutzen wollen. Viel zu oft bleibt der Hundekot einfach liegen.

Gerade jetzt nach Wegtauen des Schnees fällt auf, wieviele „Haufen“ selbst auf den Gehwegen rund ums Rathaus liegen, obwohl gerade hier zwei „Dogstations“ zur Aufnahme der Hundekotbeutel bereit stehen. Es häufen sich in jüngster Zeit Beschwerden über vereinzelte Hundebesitzer, die an den „Dogstations“ vorbeigehen und die Hunde auf Gehwegen und Grünanlagen „machen“ lassen.

Bußgeld möglich

Dabei ließen sich die „Tretminen“ relativ einfach vermeiden – durch aufmerksame Hundebesitzer, die die „Dogstations“ und auch viele öffentliche Papierkörbe zur Entsorgung der „Tretminen“ nutzen. Mit den Hundetüten könnten die Besitzer die Hinterlassenschaften ihres Hundes auch hygienisch einwandfrei entsorgen. Die Stadt Borken appelliert erneut an die Vernunft der Halter und verweist auf die entsprechenden Pflichten. Die geltenden Regeln sind einfach und leicht zu merken:

Straße, Gehwege, Fußgängerzonen, verkehrsberuhigte Bereiche und Wege in Park- und Grünanlagen dürfen nicht mit Hundekot verunreinigt werden. Notfalls muss der Kot dann von der Person, die mit dem Hund unterwegs ist, sofort beseitigt werden. Die Pflicht zur Beseitigung der Verunreinigungen und der Leinenzwang „innerhalb im Zusammenhang bebauter Ortsteile“ sind in der ordnungsbehördlichen Verordnung geregelt.

Danach kann bei einer Verunreinigung ein Bußgeld in Höhe von 100 Euro (bei Verunreinigungen auf Spiel- und Bolzplätzen 300 Euro) und bei einem Verstoß gegen die Anleinpflicht ein Bußgeld im Rahmen von 60 Euro bis 500 Euro verhängt werden.

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