Coronaviurs

Lage in Krankenhäusern entspannt sich – verschobene Eingriffe werden nachgeholt

Weniger Covid-Patienten als in den Wochen zuvor werden aktuell (5. Mai) in den Krankenhäusern des Klinikums Westmünsterland behandelt. Das führe auch zur Entlastung der Mitarbeiter, so Sprecher Tobias Rodig.
Die Lage in den Krankenhäusern des Klinikums Westmünsterland entspannt sich, berichtet Pressesprecher Tobias Rodig. Auf der Ahauser Intensivstation (Foto) wird noch ein Covid-Patient behandelt.
Die Lage in den Krankenhäusern des Klinikums Westmünsterland entspannt sich, berichtet Pressesprecher Tobias Rodig. Auf der Ahauser Intensivstation (Foto) wird noch ein Covid-Patient behandelt. © Klinikum Westmünsterland

Die Lage in den Krankenhäusern des Klinikums Westmünsterland entspannt sich langsam : „Die Anzahl der Patientinnen und Patienten mit einer Corona-Infektion in unseren Krankenhäusern ist in den vergangen Tagen weiter deutlich gesunken. Das ist eine positive Entwicklung, die sich hoffentlich jetzt weiter fortsetzt und zu einer dringend notwendigen Entlastung der Krankenhäuser und unserer Mitarbeitenden führt“, teilte Klinikum-Sprecher Tobias Rodig am Donnerstag mit.

Auch die Personalsituation entspanne sich langsam, so dass jetzt auch gegebenenfalls verschobene Eingriffe nachgeholt werden könnten und es zu keinen Leistungseinschränkungen mehr komme.

„Was hier geleistet wurde ist außergewöhnlich“, blickt Rodig lobend auf den Einsatz des Mitarbeiterteams in der Pandemie-Zeit zurück.

Stationär werden 29 Covid-Patienten behandelt

Im Klinikum Westmünsterland sind aktuell 29 Covid-Patienten (-15 Patienten im Vergleich zur Vorwoche) in stationärer Behandlung. Ein Patient davon benötigt eine intensivmedizinische Betreuung. Davon versorgt das:

  • St.-Marien-Krankenhaus Ahaus: 8 Covid-Patienten, einer davon auf der Intensivstation (-5 stationäre Patienten im Vergleich zur Vorwoche)
  • St.-Agnes-Hospital Bocholt: 9 Covid-Patienten, einer davon auf der Intensivstation. (-6 stationärer Patienten im Vergleich zur Vorwoche)
  • St.-Marien-Hospital Borken: 9 Covid-Patienten, einer davon auf der Intensivstation. (-6 stationäre Patienten im Vergleich zur Vorwoche)
  • Krankenhaus Maria-Hilf Stadtlohn: 3 Covid-Patienten, keiner davon auf der Intensivstation (+2 stationäre Patienten im Vergleich zur Vorwoche)

Intensivbetten am Standort Bocholt voll ausgelastet

Die Auslastung der Intensivstationen im Klinikum Westmünsterland stellt sich aktuell wie folgt dar:

KWML gesamt: von insgesamt regelhaft 55 betriebenen Betten waren am gestrigen Mittwoch 44 belegt (im Notfall sind maximal 70 Betten betreibbar).

Auf den Intensivstationen der Krankenhausstandorte, an denen eine intensivmedizinische Betreuung von COVID-Patienten stattfindet, sieht die Situation aktuell wie folgt aus:

  • Im St. Marien-Krankenhaus Ahaus: von 12 Intensivbetten sind 6 belegt.
  • Im St. Agnes-Hospital Bocholt: von 22 Intensivbetten sind 22 belegt.
  • Im St. Marien-Hospital Borken von 12 Intensivbetten sind 8 belegt.

Besuchsmöglichkeiten unter Einhaltung der 1G-Regel

Weiterhin besteht an allen Krankenhausstandorten die Möglichkeit, dass Patienten Besuch empfangen. Die Besuchsmöglichkeiten sind jedoch eingeschränkt und unterliegen bestimmten Voraussetzungen. Aktuell gilt an allen Krankenhausstandorten eine 1G-Regel, das heißt Besucher müssen einen tagesaktuellen negativen Test vorweisen. Weiterhin gilt in allen Einrichtungen die Maskenpflicht. Regelungen können sich im Detail an den einzelnen Krankenhausstandorten aufgrund unterschiedlicher Infektionslagen, Infrastruktur und Fachabteilungen unterscheiden und werden durch die örtlichen Krankenhausbetriebsleitungen bestimmt.

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