Der stellvertretende Gemeindeverbandssprecher der AfD Gronau-Ahaus, André Pawlowski, ist von seinem Amt zurückgetreten. Palowski bleibt aber Mitglied im Gronauer Rat. © privat
AfD Gronau-Ahaus

Nach AfD-Mahnwache in Vreden: Drei Mitglieder des AfD-Vorstandes treten zurück

Rücktritt bei der AfD nach der dreisten Mahnwache in Vreden: Der stellvertretende Gemeindeverbandssprecher der AfD Gronau-Ahaus, André Pawlowski, ist von seinem Amt zurückgetreten.

Er ziehe aus dem „Handeln von Kreissprecher Dr. Michael Espendiller und Gemeindeverbandssprecher Wolfgang Kolditz“ seine Konsequenzen und trete zurück. Das schreibt der stellvertretende Gemeindeverbandssprecher der AfD Gronau-Ahaus, André Pawlowski, in einer Pressemitteilung. Pawlowski ist für die AfD auch im Gronauer Rat vertreten, Espendiller sitzt für die AfD im Bundestag.

Pawlowski schrieb: „Die schon seit Monaten andauernden Eskapaden und die dadurch entstandenen Einschnitte der satzungsgemäßen Rechte“ hätten ihn „zu dieser Entscheidung kommen“ lassen. Mit ihm würden zwei weitere Beisitzer des Gemeindeverbands zurücktreten, hieß es am Dienstag. So verbleibe Wolfgang Kolditz als alleiniges Vorstandsmitglied.

Pawlowski bleibt weiterhin Mitglied im Gronauer Rat

Pawlowski monierte auf telefonische Nachfrage, dass „der Vorstand fortlaufend Kompetenzen überschritten“ habe; so kürzlich bei der „Mahnwache“ in Vreden, die als „Infostand“ deklariert worden war.

Der Gronauer sagte am Dienstag: „Ich hätte mich an die Satzung gehalten.“ Er werde weiterhin stellvertretender Sprecher der AfD im Kreis Borken und Gronauer Ratsmitglied bleiben, teilte er ergänzend mit.

Nach seinen Angaben gehören „zwölf bis 15 Mitglieder“ zum Gemeindeverband, der die Region Gronau/Ahaus umfasst, davon wohnten drei AfD-Mitglieder in Ahaus.

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