Auf dem A 31-Rastplatz in Hochmoor in Fahrtrichtung Süden sind die Betonarbeiten so gut wie abgeschlossen. Im Dezember soll die Rastanlage wie auch die in der anderen Fahrtrichtung geöffnet werden. Die Tankanlage wird erst später folgen. © Göke
Arbeiten im Zeitplan

Neue Rastplätze an der A31 in Hochmoor sollen im Dezember öffnen

Die vergrößerten Rastplätze an der A31 in Gescher-Hochmoor sollen noch in diesem Dezember eröffnet werden. Die Tank- und Rastanlage ist dann aber noch nicht fertig.

Noch rauscht der Verkehr auf der Autobahn 31 an den Rastplätzen auf Höhe Hochmoor vorbei. Im Dezember sollen allerdings zumindest die Parkflächen der erneuerten und vergrößerten Rastanlagen eröffnet werden. Unsere Zeitung hat sich mit Verantwortlichen der Autobahn GmbH, die für den Bau verantwortlich ist, vor Ort einen Eindruck verschafft.

„Wir liegen gut im Zeitplan“, sagt Stephanie Heckmann. Sie ist Teamleiterin und bei der Autobahn GmbH für den Bau der beiden Tank- und Rastanlagen in Hochmoor verantwortlich. „Wir haben aufgrund des vielen Regens und der vielen Schlechtwettertage zwar unseren zeitlichen Puffer ausgereizt. Aber wir werden vermutlich bis Anfang Dezember fertig“, ergänzt sie.

Konzessionsverfahren für Tank- und Rastanlage läuft noch

Das gilt zumindest für die Parkflächen für Pkw und Lkw, die Zuwegung, die Beleuchtung, die Wallanlagen und das Regenrückhaltebecken. „Die WC-Anlagen müssten bis dahin auch fertig sein. Die Tank- und Rastanlage allerdings noch nicht, da das Konzessionsverfahren noch läuft“, berichtet Heckmann. Dennoch soll die Anlage im Dezember eröffnet werden, sodass vor allem die immer wieder angespannte Parksituation für Lkw-Fahrer durch die insgesamt 143 Lastwagen- und neun Busstellflächen leichte Entspannung erfährt.

Auf einer Länge von 870 Metern wird in beiden Fahrtrichtungen aktuell an den neuen Rastanlagen gebaut. Die Arbeiten finden auf einem Streifen von rund 100 Metern Breite statt. Um diese versiegelte Fläche entwässern zu können, entsteht auf beiden Seiten der Anlagen jeweils ein großes Regenrückhaltebecken. Über diese Becken werden die Regenmengen kontrolliert abgegeben.

70 Zentimeter dicker Aufbau soll Schwerlastverkehr tragen

Asphalt- und Betonarbeiten stehen auf beiden Baustellen aktuell auf der Tagesordnung. Wie viel Material dabei verarbeitet wird, ist zu erahnen, wenn man einen Blick auf die Randsteine wirft, die dort, wo noch nicht asphaltiert wurde, noch immer rund einen halben Meter aus der Erde ragen. Das liegt auch daran, dass der Straßenaufbau im Autobahnbereich mit hohem Schwerlastanteil deutlich mächtiger ist. Nachdem eine 25 Zentimeter starke Baustoffgemischschicht aufgetragen wurde, folgen eine 15 Zentimeter starke Schottertragschicht, eine 18 Zentimeter starke Asphalttragschicht sowie eine acht Zentimeter starke Asphaltbinderschicht. Erst zum Schluss folgen vier Zentimeter Splittmastixasphalt. Unter den Parkflächen ist es ein 70 Zentimeter starker Aufbau aus Baustoffgemisch, Asphalttragschicht und einer Betondecke.

Die Anlage auf der Westseite nach Velen hin ist dabei meist um einige Arbeitsschritte voraus. „Das liegt daran, dass wir nicht zwei Kolonnen gebildet haben, sondern eine Kolonne, die Arbeiten zunächst auf der einen Seite abschließt und dann auf die andere Seite wechselt“, so Heckmann.

In den nächsten Tagen wird die Beleuchtung der Parkplätze fertiggestellt. Auch die Wälle um die Anlagen werden angelegt sowie die Lärmschutzwände aufgestellt. Auf der Westseite der westlichen Anlage wird bald auch noch ein Amphibienleitsystem in den Graben entlang des Geländes gebaut.

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