Während der Gottesdienste müssen Besucher eine Maske tragen.
Während der Gottesdienste müssen Besucher eine Maske tragen. © Markus Gehring
Katholische Kirche

Neue Struktur für Katholiken: „Wir werden nicht jedes Pfarrheim halten können“

Auf die Katholiken im Westmünsterland kommen Neuerungen zu. Auch im Kreis Borken soll es „pastorale Räume“ geben: zum Beispiel Südlohn-Stadtlohn-Vreden; Ahaus-Legden und Gronau-Heek-Schöppingen.

Weniger Katholiken und Gottesdienstbesucher, kaum noch Priesternachwuchs und weniger Kirchensteuereinnahmen. Die katholische Kirche muss sich auch im Bistum Münster darauf einstellen, dass sie sich künftig mit weniger Priestern um die Katholiken in größeren Gebietseinheiten kümmern muss. Damit kirchliches Leben, katholische Jugendarbeit, Gottesdienste und Ehrenamt auch unter den sich ändernden Rahmenbedingungen stattfinden können, soll es langfristig auch im Kreis Borken sogenannte „pastorale Räume“ geben.

Aktuell knapp 240.000 Katholiken im Kreisdekanat Borken

2023 und 2024 keine einzige Priesterweihe in Sicht

Acht hauptamtliche Pastoralkräfte pro „pastoralem Raum“

Ziel: Zum 1. Januar 2024 soll Struktur kirchenrechtlich in Kraft treten

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