Pia Steinberg aus Heiden hat zwei Bücher geschrieben und im Selbstverlag veröffentlicht. © Martina Middeke
Buchautorin

Pia Steinberg aus Heiden schreibt über das Landleben

Zwei Kinderbücher hat Pia Steinberg aus Heiden geschrieben. Erschienen sind sie im eigenen Verlag „Pias Lesezimmer“. Ihre Bücher sind nicht nur für Kinder. Einen Roman hat sie auch in Arbeit.

Pia Steinberg aus Heiden hat zwei Kinderbücher geschrieben und selber illustriert. Sie und ihre fünfjährige Tochter Helena lieben die Natur. Auf die Ideen zu den Geschichten von Fritz, dem Marienkäfer, und Ferdinand, dem Pony, kam sie nach Erlebnissen auf ihrem Hof in Heiden. „Meine Bücher handeln von Landgeschichten, das sind Hof-, Wald- und Wiesen-Geschichten. Es werden Werte vermittelt wie Freundschaft, Anerkennung und Hilfsbereitschaft. Das ist mir wichtig“, sagt Steinberg.

Neuorientierung in der Corona-Krise

Die Industriekauffrau und Betriebswirtin hat schon immer gerne geschrieben, etwa lange Briefe an Freundinnen. In der Coronavirus-Pandemie hat sie sich beruflich neu orientiert. Die Heidenerin macht zurzeit eine Fortbildung zur Online-Marketingmanagerin und Online-Redakteurin.

Steinberg und ihre Tochter haben einmal einen Marienkäfer entdeckt. „Meine Tochter hat mich gefragt, warum der nicht wegfliegt. Dann haben wir uns eine Geschichte ausgedacht“, erzählt die Autorin. Daraus sei das erste Buch „Der Marienkäfer und sein verlorener Hut“ entstanden. Eine Geschichte über eine Reise, Begegnungen und Freundschaft.

Ein Pony entdeckt die Welt

Beim zweiten Buch war es ähnlich. Zum Hof gehören vier Rinder und ein Pony. „Das Pony ist immer ausgebüxt und nachts auf dem Hof herumgewandert.“ Was es nachts vorhat und warum es wieder in den Stall geht, davon handele die zweite Geschichte mit dem Titel „Ein Pony wollte die Welt entdecken“.

Die Autorin liest viel mit ihrer Tochter. „Aber mir fehlt das Schmunzeln hinter der Geschichte. Dafür habe ich in meinen Büchern gesorgt, dass auch die Erwachsenen dabei ein bisschen lächeln können, weil sie nicht damit rechnen, was passieren wird“, erklärt die Autorin.

Bücher für die Tochter

Zunächst waren die Bücher für ihre Tochter gedacht. „Weil ich es schön fand, wenn sie stolz ist und sagt: Meine Mama schreibt eigene Bücher nur für mich.“ Dann schickte Steinberg die beiden Geschichten an Verlage. Doch die meisten wollten zu viele Änderungen, berichtet sie. So erscheinen die Bücher jetzt im Eigenverlag. „Ich habe mit „Pias Lesezimmer“ meinen eigenen Verlag gegründet. Die Bücher werden professionell gedruckt, und ich bin selber dafür verantwortlich, dass sie in den Handel kommen“, sagt die Heidenerin. Und: Sie bietet auch Malvorlagen für Kinder an, passend zu den Illustrationen zum Ausdrucken.

Positive Resonanz auf die Bücher hat sie von Kindergärten bekommen. Bald sollen die ersten Buchexemplare aus der Druckerei kommen. Wenn gewünscht, schreibt Steinberg eine Widmung ins Buch.

Ihre weiteren Pläne für das Schreiben? Es soll bald Bücher über Lena und ihr Hasenbaby und über eine Spitzmaus auf der Suche nach einem neuen Zuhause geben. „Außerdem habe ich angefangen, einen Roman zu schreiben.“ Die Heidenerin ergänzt: Aber bis dieser fertig ist, „das liegt noch in weiter Ferne“.

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