Dieses 2017 entstandene Foto zeigt die leere Großraum-Etage in der das Baudezernat untergebracht war. Jetzt zeigte sich ein Location-Scout vom Gronauer Rathausgebäude begeistert. © Stadt Gronau, Raimund Weber
Fernsehproduktion

Wird Serie über gefälschte Hitler-Tagebücher im Gronauer Rathaus gedreht?

Kommt das Gronauer Rathaus ganz groß raus? RTL will den Skandal um die gefälschten Hitler-Tagebücher als Serie verfilmen lassen. Ein Location-Scout hat sich das Rathaus schon angeschaut.

Im Jahr 1983 hatte das Magazin „Stern“ verkündet, dass einer seiner Reporter die Tagebücher entdeckt habe. Wie sich nur wenige Tage später herausstellte, war das Magazin auf den Fälscher Konrad Kujau hereingefallen – die vermeintliche Sensation war ein Flop. Die Geschichte war bereits Vorlage für den Spielfilm „Schtonk“. Jetzt soll sie von der Produktionsfirma UFA Fiction als sechsteilige Serie verfilmt werden.

Podcast als Drehbuchgrundlage

Als Grundlage dient ein Podcast des „Stern“, in dem die Geschichte erzählt wird. Als ein Drehort für die Fernsehserie, der die Großraumatmosphäre der „Stern“-Redaktion in den 80er-Jahren wiedergibt, ist das Großraumbüro des Deilmann-Rathauses in Gronau im Fokus.

Eine Mitarbeiterin, die im Auftrag der Produktionsfirma auf der Suche nach geeigneten Drehorten ist, hat sich bereits im Gronauer Rathaus umgesehen – und soll begeistert gewesen sein. Ob die Dreharbeiten aber tatsächlich dort stattfinden werden, steht nicht fest. Entsprechende Anfragen der Redaktion bei UFA und RTL blieben bislang unbeantwortet . . .

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