Corona-Hilfen für Studenten: Laut Karliczek sind ab Dienstag Anträge möglich

Corona-Hilfen

Ab Dienstag können Studenten finanzielle Zuschüsse beantragen. Viele haben aufgrund der Corona-Krise ihren Nebenjob verloren. Karliczek nennt die entscheidenden Kriterien für die Hilfe.

Berlin

15.06.2020, 10:32 Uhr / Lesedauer: 1 min
Anja Karliczek (CDU), Bundesministerin für Bildung und Forschung, verspricht in finanzielle Notlage geratenen Studenten staatliche Hilfen.

Anja Karliczek (CDU), Bundesministerin für Bildung und Forschung, verspricht in finanzielle Notlage geratenen Studenten staatliche Hilfen. © picture alliance/dpa

Wegen der Corona-Pandemie in finanzielle Notlage geratene Studenten soll in Kürze staatliche Hilfen erhalten können. „Ab Dienstag können die Betroffenen nicht rückzahlbare Zuschüsse von bis zu 500 Euro pro Monat über ein bundesweit einheitliches Online-Verfahren beantragen“, sagte Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) der „Augsburger Allgemeinen“. Die Anträge würden dann vom jeweils vor Ort zuständigen Studenten- oder Studierendenwerk bearbeitet.

Viele Nebenjobs sind weggefallen

Die Hilfe steht Karliczek zufolge Studentinnen und Studenten aus dem In- und Ausland zu, unabhängig von Alter und Semesterzahl. „Entscheidendes Kriterium ist die pandemiebedingte individuelle, akute Notlage.“ Nach Angaben des Deutschen Studierendenwerks gingen vor der Ausbreitung des Coronavirus rund zwei Drittel der Studentinnen und Studenten einem Nebenjob nach, um ihr Studium zu finanzieren. Viele dieser Jobs, etwa in der Gastronomie, sind weggefallen.

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