15 Tipps für den "Tag des offenen Denkmals"

Interaktive Karte und Fotos

1100 Kirchen, Burgen, Wassertürme und viele andere spannende Orte in Nordrhein-Westfalen können Besucher am 14. September erleben. Denn dann findet zum 22. Mal der "Tag des offenen Denkmals" statt. Wir haben uns das Programm angesehen und zeigen Ihnen unsere 15 Höhepunkte der Region auf einer Karte und als Fotostrecke.

NRW

, 12.09.2014, 16:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

auf einer größeren Karte anzeigen

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Unsere Auswahl zum Denkmaltag

Viele Orte der Region machen beim "Tag des offenen Denkmals" mit. Wir haben 15 sehenswerte Orte für Sie rausgesucht.
12.09.2014
/
In dem 1901 errichteten Amtshaus Langendreer befindet sich das Heimatmuseum für Bochum-Langendreer und Bochum-Werne. In den Ausstellungsräumen im Untergeschoss des altehrwürdigen Amtshauses findet der Besucher Infos und wechselnde Ausstellungen über die beiden ehemaligen Gemeinden und heutigen Stadtteile Bochums.© Foto: Heimatstube Langendreer
1896 wurde das rot-gelbe Backstein-Gebäude erbaut. Es war ein Kutscherhaus mit Pferdeställen, Remise und Wohnhaus der Bediensteten der Birschel Mühle. Heute wird es als Wohnhaus und Strategie-Atelier genutzt.© Foto: Agentur Müser-Nasri
Der Luftschutzhochbunker wurde 1941-42 erbaut. Ende 2010 wurde er vom Bund an den Verein Der Bunker verkauft und wird seitdem in ein Kunst- und Kulturzentrum umgebaut.© Foto: Verein Der Bunker
In dem Bethaus von 1830 versammelten sich die Bergleute zahlreicher Stollenbetriebe im Muttental vor Schichtbeginn. Es diente als Andachtsstätte, als Stempelplatz und als Aufbewahrungsort für das Arbeitsgerät der Bergleute.© Foto: Stadtmarketing
Die mittelalterliche Wasserburg derer von Hardenberg wurde 1347-54 aus Ruhrsandstein erbaut. Am "Tag des offenen Denkmals" findet ein Burgfest mit mittelalterlichem Markt statt.© Foto: Oskar Neubauer
Der neuromanische Wasserturm stammt aus dem Jahre 1904. Als er nicht mehr in Betrieb war, verfiel er zusehends. 1992 wurde er saniert. Der Tank wurde zu einer begehbaren Lochkamera. Seit 2006 ist er Museum zur Vorgeschichte des Films.© Foto: dpa
Die Clemenskirche ist ein kleiner, barocker Zentralbau mit Backsteinfassade und Werksteingliederungen. Die Kirche wurde 1745-53 von Johann Conrad Schlaun als Hospitalkirche zusammen mit Kloster und Spital errichtet. Nur die Kirche ist erhalten.© Foto: Manuel Jennen
Die Astronomische Uhr aus der Zeit um 1540 gibt es im Chorumgang des Doms zu bestaunen.© Foto: Helmut Etzkorn
Von einst 52 übertägigen Gebäuden und Anlagen der Zeche Fürst Leopold sind neun erhalten geblieben. Das denkmalgeschützte Doppelfördermaschinengebäude, das aus zwei nebeneinander errichteten Maschinenhäusern besteht, ist seit 2011 ein Standort der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur.© Foto: Rüdiger Eggert
Im 12. Jahrhundert wurde der Wohnturm der heutigen Hörder Burg errichtet, 1297 wurde der Komplex zu einer Wasserburg ausgebaut. Seit dem 15. Jahrhundert ist die Burg Verwaltungssitz des Amtes Hörde.© Foto: Dieter Menne
Die dreischiffige Pfeilerbasilika wurde 1231-60 errichtet, nachdem der Vorgängerbau durch einen Brand vernichtet wurde. 1420-50 wurde das spätgotische Chorhaus gebaut, der barocke Kirchturm wurde bis 1702 errichtet.© Foto: Dieter Menne
Die Kokerei Hansa wurde 1928 erbaut. Sie ist die letzte erhaltene Großkokerei der 1920er- Jahre. Als Zentralkokerei war sie Teil eines Produktionsverbundes von Bergwerk, Kokerei und Hüttenwerk. 1992 wurde sie stillgelegt. Heute ist sie Standort der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur.© Foto: Julia Gaß
Die Orangerie wurde 1725 vom Grafen Bertram von Nesselrode-Reichenstein nach französischem Vorbild erbaut. Die Ruine gehört zum Ensemble Schloss Herten und dem Tabakhaus.© Foto: Förderverein Orangerie
In unmittelbarer Nachbarschaft zum Römermuseum erlebt auf 4,8 Hektar das Hauptlager der Römer in Haltern ab 2014 eine Wiederauferstehung. Zunächst entsteht das Westtor mit Teilen der Holz-Erde-Mauer genau dort, wo die Archäologen Standspuren der Pfosten im Boden nachgewiesen haben. In einem zweiten Bauabschnitt kommen originalgetreue Rekonstruktionen der Innenbauten hinzu.© Foto: Silvia Wiethoff
Die Bandweberei gibt es in Wuppertal seit 1898. Seitdem wird dort auch mit Jacquard-Webstühlen gearbeitet. Bei einer Führung kann man sie in Aktion erleben.© Foto: Jennifer Riediger

Der "Tag des offenen Denkmals" findet seit 1993 bundesweit am zweiten Sonntag im September statt. Beim 20. Denkmaltag im Jahr 2012 kamen 4,5 Millionen Besucher, um sich spannende Orte ihrer Region anzusehen. 7500 Denkmale beteiligen sich am 14. September an dem diesjährigen Denkmaltag, der unter dem Motto "Farbe" steht.Das ganze Programm des "Tag des offenen Denkmals" gibt es auf dazugehörigen Internetseite der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Dort kann man sich alle teilnehmenden Denkmäler einer Region anzeigen lassen, nach Denkmalkategorien suchen und sich Touren zusammenstellen.

Lesen Sie jetzt