1815 – Blutfrieden

Sabine Ebert

1813 mitten in Europa - die Völkerschlacht bei Leipzig ist vorbei, der Krieg jedoch noch lange nicht. Auch wenn sich Napoleon mit seinen Truppen Richtung Rhein zurückzieht. In dieser Zeit beginnt der neue, opulente historische Roman von Sabine Ebert, gerade am Freitag bei der Buchmesse in Leipzig vorgestellt.

15.03.2015, 10:24 Uhr / Lesedauer: 1 min
1815 – Blutfrieden

Das 1000-seitige, kurzweilige und spannende Epos schließt an ihren Bestseller "1813" an und steht doch auch für sich.

Man erfährt viel über die handelnden Personen jener Zeit, darüber, wer eigentlich hinter den großen Namen der Befehlsgeber steckt. Aber auch über die Situation der einfachen Menschen in den Städten, durch die die Soldaten ziehen, plündernd und frustriert, oder siegessicher und doch gleichzeitig zweifelnd, wie es nach dem Sieg der Alliierten weitergeht.

Henriette und Maximillian, deren Geschichte schon in "1813" begann, erleben das schreckliche Auf und Ab des Krieges und seiner Folgen am eigenen Leib. Und so lässt Sabine Ebert den Leser eintauchen in die Welt, wie sie vor 200 Jahren war. Absolut empfehlenswert.

Sabine Ebert: 1815 - Blutfrieden, 1088 S., Knaur, 24,99 Euro, ISBN 978-3-426-65272-5.

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