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Abstiegsgefährdetes Duo backt keine kleinen Brötchen

Fußball-Bezirksliga

Auswärtsspiele stehen für die abstiegsgefährdeten Bezirksligisten SG Eintracht Ergste und ETuS/DJK Schwerte auf dem Programm. Trotz der angespannten Tabellensituation gehen beide Trainer mutig an die Aufgabe heran. Reisen müssen auch der Geisecker SV und der SC Berchum/Garenfeld. Nur der VfL Schwerte hat am Sonntag Heimrecht.

Schwerte

, 16.03.2018
Abstiegsgefährdetes Duo backt keine kleinen Brötchen

Serkan Arslan (re.), hier am vergangenen Sonntag gegen Letmathe, steht mit dem ETuS/DJK Schwerte vor einer hohen Auswärtshürde beim Tabellenzweiten in Hagen. © Bernd Paulitschke

Die SG Eintracht Ergste steht auf einem Abstiegsplatz, der ETuS/DJK Schwerte nur knapp darüber. Am Sonntag will das abstiegsgefährdete Duo seine Position im Kampf um den Klassenerhalt verbessern. Beide müssen auswärts ran.

SpVg. Hagen 1911 - ETuS/DJK Schwerte (Sonntag, 15 Uhr, Bezirkssportanlage Ernst, Haßleyer Straße 55, 58093 Hagen)

Beim Tabellenzweiten in Hagen steht der ETuS/DJK vor einer hohen Auswärtshürde – für Trainer André Haberschuss aber kein Grund, kleine Brötchen zu backen. „Am Anfang steht es 0:0. Wenn Hagen gewinnen will, müssen sie also erstmal ein Tor gegen uns schießen. Ich halte uns für stark genug, um da etwas mitzunehmen“, sagt der Schwerter Coach.

Seine Zuversicht bezieht Haberschuss aus den ersten Halbzeiten der bisher absolvierten vier Spiele des Kalenderjahres. „Wenn wir es in Hagen schaffen, diese Leistungen noch um eine halbe Stunde zu verlängern, wird es eine schweres Spiel für den Gegner. Ich bin sicher, dass der Knoten bei uns irgendwann platzen wird“, meint der Coach, der bis auf Florian Bartel (Urlaub) keine Ausfälle zu beklagen hat.


SSV Kalthof - SG Eintracht Ergste (Sonntag, 15 Uhr, SSV-Arena, Refflingser Straße 8, 58640 Iserlohn)

Zehn Endspiele um den Klassenerhalt stehen der SG Eintracht Ergste noch bevor. Dass das erste davon nach zuletzt zwei Niederlagen mit drei Punkten endet, ist gar nicht so unwahrscheinlich. Denn hinter Gegner SSV Kalthof liegt eine turbulente Woche: Der Tabellenneunte wird seit Dienstag nicht mehr von Axel Knicker, früher auch mal Übungsleiter beim VfL Schwerte, trainiert. Knicker ist nach dem 1:7 gegen Tabellenführer Wetter zurückgetreten. „Das wollen wir natürlich irgendwie ausnutzen“, meint Ergstes Trainer Dominic Pütz. „Wir wollen die Punkte überall mitnehmen, wo es geht. Am Sonntag sehe ich ganz gute Chancen.“

Das Hinspiel hat Ergste zwar mit 0:3 verloren, war aber – wie so oft in dieser Saison – nah dran an einem Punkt. Ein Sieg am Sonntag ist für den Vorletzten dringend notwendig, um den Anschluss an Bommern und dem ETuS/DJK zu halten.Der SGE fehlt Verteidiger Jonas Oelgeklaus verletzungsbedingt. Offensivmann Benjamin Gladkowski konnte nicht trainieren und ist noch fraglich.


VfL Schwerte - SV Bommern (Sonntag, 15.15 Uhr, Stadion Schützenhof)

Beim 2:0-Derbysieg gegen die SG Eintracht Ergste hatte der VfL Schwerte kaum bis keine Probleme. Mit dem SV Bommern kommt nun direkt die nächste Mannschaft, die mittendrin im Abstiegskampf steckt. Das Hinspiel war noch eine Partie der Gegensätze: Der VfL Schwerte hatte sich an der Spitze festgesetzt, wohingegen Bommern punktlos auf dem letzten Platz stand. Trotzdem gewann der VfL das Spiel nur knapp mit 1:0.

Am Sonntag sind die Voraussetzungen schon anders: Die Blau-Weißen sind mittlerweile auf den siebten Platz abgerutscht, Bommern hat immerhin 15 Punkte angesammelt. „Bommern will da unten rauskommen und wird uns wieder alles abverlangen“, sagt Trainer Jörg Silberbach, der ein „sehr, sehr schweres Spiel“ erwartet. Gleichzeitig betont er: „Wir sind gut drauf. Es gibt Phasen, in denen wir schon sehr gut spielen. Leider aber noch nicht über 90 Minuten.“

Diese Phasen will der VfL jetzt verlängern. Bei einem Sieg könnte er theoretisch auf den fünften Platz vorrücken. Alexander Bahr klagen aus dem Ergste-Spiel noch muskuläre Probleme, womit sein Einsatz noch ziemlich fraglich ist. Fabian Siepmann kehrt nach seiner Gelbsperre hingegen zurück in einen ansonsten vollen und fitten VfL-Kader.


SG Hemer - Geisecker SV (Sonntag, 15.15 Uhr, Overhoff-Arena am Damm, Teichstraße 25, 58675 Hemer)

Innerhalb von vier Tagen muss der Geisecker SV zum zweiten Mal nach Hemer. Nach dem späten 3:1-Sieg gegen Deilinghofen am Donnerstag (wir berichteten) geht‘s nun zum Tabellenletzten SG Hemer. Doch der Donnerstag hat seine Spuren hinterlassen: Tobias Thiele, Dustin Schütte und Julian Hüser mussten allesamt verletzt ausgewechselt werden. Auch Mathis Leuer ist angeschlagen aus dem Spiel gegangnen. Für Sonntag sind sie alle fraglich. Dass seine Mannschaft das Spiel gegen Deilinghofen ab der 85. Minute noch gedreht hat, hinterlässt Stolz bei Wotzlawski. „Nach den drei Auswechslungen haben wir trotzdem noch den unbedingten Willen gezeigt“, sagt der Trainer – die Selbstbewusstseins-Reserven für Sonntag sind aufgefüllt.

„Spiele in Hemer sind immer hochintensiv und unangenehm“, so Thomas Wotzlawski. „Wir dürfen uns keine Fehler erlauben, Hemer steht mit dem Rücken zur Wand. Der Sieg am Donnerstag ist aber auch nur etwas Wert, wenn wir jetzt nachlegen.“


SV Fortuna Hagen - SC Berchum/Garenfeld (Sonntag, 15 Uhr, Friedrichstraße 8, 58135 Hagen)

Dass Fortuna Hagen zur Winterpause einen großen personellen Aderlass zu beklagen hatte, ist kein Geheimnis. So könnte man denken, dass dieser Gegner für den SC Berchum/Garenfeld im Schongang zu bezwingen sein wird. Vor genau solch einem Denken warnt aber Thomas Wegener, Sportlicher Leiter des Tabellendritten, eindringlich. „Fortuna ist am Donnerstag unglücklich und total unverdient gegen den Landesligisten SSV Hagen mit 0:1 aus dem Kreispokal ausgeschieden. Das war ein echtes Ausrufezeichen, das für unsere Mannschaft Warnung genug sein dürfte“, sagt Wegener mit erhobenem Zeigefinger. Der SSV ist damit der Berchum/Garenfelder Halbfinalgegner am 27. März.

Neben den Langzeitverletzten fehlt dem SC am Sonntag auf dem vermutlich schwer bespielbaren Klutert-Hartplatz auch Vladimir Kunz, der sich in den Kurzurlaub verabschiedet hat. „Zahlenmäßig könnte es für den Kader damit ziemlich schmal werden“, meint Wegener.