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DRK soll Kindergartenträger in Ottenstein werden

Generationenübergreifendes Projekt

Der für Ottenstein geplante neue Kindergarten wird nun doch nicht in Trägerschaft der Stadt Ahaus betrieben werden. Einstimmig hat sich der Jugendhilfeausschuss am Montagabend für das Deutsche Rote Kreuz (DRK) als Träger entschieden. Das DRK will die Einrichtung mit betreutem Wohnen für Senioren verknüpfen.

AHAUS/OTTENSTEIN

von von Stefan Grothues

, 03.07.2012
DRK soll Kindergartenträger in Ottenstein werden

Die Pläne für den neuen Kindergarten in Ottenstein sind schon seit längerer Zeit fertig. Jetzt soll der Kindergarten vom DRK im Rahmen eines Investorenmodells errichtet werden.

Die Stadt hatte die Baupläne für den Zwei-Gruppen-Kindergarten auf dem Grundstück „Im Hangen“ bereits vor längerer Zeit vorgestellt (Münsterland Zeitung berichtete). Die Fördermittel für einen Kindergarten in städtischer Trägerschaft wurden bislang jedoch noch nicht bewilligt.„Ein Investorenmodell macht die Sache fördertechnisch einfacher“, erklärte Verwaltungsvorstand Hermann Kühlkamp im Jugendhilfeausschuss. Die Anfrage der DRK-Tochter „DRK-Soziale Arbeit und Bildung“ mit Sitz in Borken sei daher im April gerade recht gekommen. Die gemeinnützige GmbH wird Träger des Kindergartens sein, der von einem privaten Investor errichtet werden soll.

Das DRK, das kreisweit 17 Kindergärten betreibt, plant für Ottenstein eine Kombination mit einem Seniorenwohnprojekt. Die beiden eigenständigen Einrichtungen sollen einen gemeinsamen Eingangsbereich, einen Gemeinschaftsraum und einen Sinnesgarten erhalten, in dem Kinder und Senioren generationenübergreifend aktiv werden können: bei Brauch-tumstagen, Festen oder gemeinsamen Projekten.Das Konzept stellte Anton Verschaeren, Geschäftsführer des DRK im Kreis Borken gemeinsam mit DRK-Pflegedienstleiterin Susanne Biallas und weiteren Mitarbeitern im Ausschuss vor.  

Vorrang aber hat zunächst der Kindergarten nach den vorliegenden Plänen. „Es wird höchste Eisenbahn, dass wir in Ottenstein in Sachen Kinderbetreuung weiterkommen“, so Kühlkamp. Sein erklärtes Ziel: Im nächsten Sommer soll der Kindergarten fertig sein. Das Datum ist kein Zufall. Ab August 2013 haben Eltern auch für Kinder unter drei Jahren einen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz.  

Insgesamt, so betonte Jugendamtsleiter Helmut Stegemann, sei die Stadt auf einem guten Weg. Mit einer rechnerischen Versorgungsquote von 32 Prozent erreiche Ahaus ansatzweise die vorgegebene Quote. Zurzeit liegt die Versorgungsquote im U3-Bereich bei knapp 25 Prozent. Innerhalb der nächsten zwölf Monate werden aber stadtweit 70 neue U-3-Plätze geschaffen.   kv-borken.drk.de

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