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Glasfaser für mehr Tempo in Ottenstein

Schnelles Internet

Mit Lichtgeschwindigkeit in Richtung Zukunft – Ottenstein ist auf einem guten Weg dahin, wenn man den Spezialisten der Firma BORnet glauben darf. Nur die Außenbezirke hinken noch hinterher.

OTTENSTEIN

von Von Anna-Lena Haget

, 29.02.2012
Glasfaser für mehr Tempo in Ottenstein

Ottensteiner Aktivisten beziehen BORnet gegenüber Stellung: Über 90 Prozent der Bewohner der Außenbezirke wünschen sich Glasfaseranschlüsse.

Auf der ersten Infoveranstaltung am Dienstag waren rund 300 interessierte Bürger anwesend. Darunter auch Bürgermeister Felix Büter, der das Engagement der Ottensteiner lobte. „Worum es heute geht, ist ein großer Schritt nach vorne“, sagte Büter. „Wenn der gelingt, wird jeder Ottensteiner eine etwa zehn Mal so schnelle Internetverbindung haben wie jeder andere Ahauser.“ Büter versprach, aus städtischer Sicht alles zu tun, was im Rahmen der Möglichkeiten liege. Thomas Lefering, Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Dorfgemeinschaft, verglich die heutige Internetanbindung mit einem Sandweg. „Wir gehen von der Industriegesellschaft in eine Informations- und Wissensgesellschaft über“, sagte Lefering. Mit DSL werde der Sandweg zur Bauernstraße ausgebaut, mit Glasfaser aber zu einer mehrspurigen Autobahn. Martin Lutz, Mitglied der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken, stellte ebenfalls die Notwendigkeit von schnellem Internet heraus. „Wir leben in einer globalisierten Welt und stehen im direkten Wettbewerb“, erklärte Lutz.

Das Glasfasernetzwerk diene der Vorbeugung des Ausblutens von Wirtschaftsstandorten und der Schaffung von Lebensqualität. Als Knackpunkt erwies sich die Versorgung von Außenbezirken wie dem Gewerbegebiet, Hörsteloe und der Feldmark. Der Pate des Ottensteiner DSL-Projekts, Georg Busch, hatte im Vorfeld am Beispiel Bocholt-Barlo Vor- und Nachteile untersucht. „Meine Arbeitskollegen haben mir bestätigt, dass die Technik fantastisch ist. Aber es regt mich ein bisschen auf, dass die Außenbezirke bei der Diskussion immer ausgespart werden“, so Busch. BORnet-Chef Stephan Klaus wiegelte ab. „Wir müssen das Glasfasernetz erst mal nach Ottenstein bringen, um auch die Außengebiete versorgen zu können“, sagte Klaus. Er stehe allerdings zu seinem Wort, auch die Außenbereiche zu versorgen. Inwieweit dies mit Glasfasertechnik geschehe, konnte er noch nicht sagen.

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