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Sandhasen trotzten den stürmischen Böen

Sandhasensonntag

Der Sandhasensonntag in Alstätte ging in seine 14. Auflage. Das Unwetter sorgt zwar für leichten Unmut, aber das bunte Programm entschädigte einiges.

von Angelika Hoof

Ahaus

, 10.03.2019 / Lesedauer: 3 min
Sandhasen trotzten den stürmischen Böen

Die Kinder eröffneten den Sandhasenlauf mit insgesamt 326 Teilnehmern.Hoof © Hoof

Die Sandhasen waren am Sonntag in Alstätte los. Die Werbegemeinschaft veranstaltete ihren 14. Sandhasensonntag. Besucher aus nah und fern nutzten den freien Sonntag und kamen trotz widriger Witterungsbedingungen in den Ortskern, wo die Veranstalter ein breit gefächertes Unterhaltungsangebot vorbereitete hatten.

Dabei hatten sie die Rechnung indes ohne Petrus gemacht. Mehrere heftige Regenschauer sorgten bereits vormittags dafür, dass der Kinderflohmarkt in der Kirchstraße, auf dem für gewöhnlich ausgedientes Hab und Gut in klingende Münze umgesetzt werden konnte, vorsorglich abgesagt wurde.

326 Teilnehmer

Dafür kamen unzählige Sportler und ihre mitgereisten Fans ab 12 Uhr voll auf ihre Kosten. Im Rahmen des von Ingmar Wenzel, Heike und Norbert Holters (VfB Alstätte) organisierten Sandhasenlaufs, der über vier Distanzen durch den Ort führte, nutzten 326 kleine und große Aktive die Möglichkeit, ihre Schnelligkeit unter Beweis zu stellen. Die Schirmherrschaft für den Lauf hatte Ahaus Bürgermeisterin Karola Voß übernommen, die – bei strömendem Regen mit einem schwarz-weißen Regenschirm bewaffnet – den Startschuss für den Bambinilauf gab. Für musikalische Unterhaltung während der Läufe war gesorgt, denn DJ Joseph Bils heizte den Sportlern ordentlich ein. „Wenn jetzt noch die Sonne scheinen würde, wäre es nicht mehr auszuhalten“, erklärte Moderator Thomas Steinhoff beim Anblick die vielen begeisterten Läufer. Ab 13 Uhr öffneten die Einzelhändler ihre Geschäfte und lockten mit Frühlingsangeboten. Als Besuchermagnet erwies sich wieder einmal das Kinderfrühlingsfest rund um die Pizzeria „Mamma Livia“. Neben einem überdimensionalen Stroh-Osterhasen der Landjugend, lud die Kolpingsfamilie zum Bungee-Run ein. Wandeln auf Schumis Spuren war auf der mehrspurigen Carrera-Bahn ausdrücklich erwünscht.

Glücksrad und Tombola

Gute Unterhaltung versprachen auch das Glücksrad und die Tombola, die bei 400 Losen mit 250 attraktiven Preisen zum Loskauf animierte. Tierisch ging es in einem abgesteckten Gehege her, in dem sich echte Langohren vor Streicheleinheiten der Kinder kaum retten konnten. „Das Wetter hat uns heute wahrlich einen Strich durch die Rechnung gemacht“, sagt Norbert Kottig als Hauptverantwortlicher für das Kinderfrühlingsfest. „Was einst mit einfachem Berliner-Wettessen und Malwettbewerben begann, hat sich im Laufe der Jahre zu einem schönen Fest entwickelt, bei dem vor allem Kindern im Outdoorbereich einiges geboten wird“, so Kottig. Regen und vor allem stürmische Böen standen eigentlich aber nicht auf dem Programm.

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