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Lage entspannte sich am Donnerstagabend

Unwetter trifft Alstätte und Gronau

Nach schweren Gewittern mit massivem Starkregen im nördlichen Teil des Kreises Borken waren rund 240 Feuerwehrleute und THW-Kräfte im Einsatz oder in Bereitstellung.

Alstätte

31.05.2018
Lage entspannte sich am Donnerstagabend

Das Unwetter mit Starkregen wütete auch in Alstätte: Besonders die Gronauer Straße war betroffen und überflutet. © Feuerwehr Alstätte

Rund 90 Einsätze verzeichnete die Leitstelle für Feuerwehrschutz und Rettungswesen des Kreises Borken am Donnerstagabendnachmittag aufgrund des Unwetters insbesondere im Raum Gronau und Alstätte. Infolge des massiven Starkregens aus mehren Gewitterzellen galt es vor allem‚ vollgelaufene Keller leer zu pumpen. Personenschäden wurden keine gemeldet.

Die Feuerwehr Gronau hat einen Einsatzstab gebildet. Insgesamt 70 Wehrleute und 30 Mitglieder des Technischen Hilfswerks (THW) sind vor Ort im Einsatz.

Die Feuerwehr Ahaus hatte ebenfalls ihre Kräfte alarmiert. Ein Teil der insgesamt 140 Einsatzkräfte war in Alstätte tätig, der andere Teil zunächst in Bereitschaft. Die Kreisleitstelle selbst hatte Leitstellenalarm ausgelöst und ihr Personal damit auf mehr als doppelte Stärke gebracht.

Entwarnung

Gegen Abend stabilisierte sich die Lage. In Ahaus konnten die alarmierten Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr wieder heimkehren.

In Gronau wurden Schritt für Schritt die gemeldeten Schadensfälle abgearbeitet. Rund 40 bis 50 Einsätze standen für die dortige Feuerwehr und das örtliche Technische Hilfswerk (THW) noch an. Vor allem waren vollgelaufene Keller auszupumpen. Vom Gronauer St. Antonius-Hospital waren ebenfalls vollgelaufene Räumlichkeiten gemeldet worden. Mit zwei Pumpen konnten die Einsatzkräfte diese Lage schnell wieder bereinigen.

In Schöppingen gab es am Nachmittag mehrere Hilfeleistungen der Feuerwehr.

Der Leitstellenalarm (Verdopplung des Einsatzpersonals) für die Leitstelle für Feuerschutz und Rettungswesen des Kreises Borken konnte wieder aufgehoben werden. Die Leitstelle verzeichnete über 100 gemeldete Schadensstellen. Personenschäden wurden nicht bekannt, Über 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr von THW sind in Gronau eingesetzt. In Ahaus waren es rund 140.

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