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Als Deutschland-Premiere war Daniel Kehlmanns Stück „Heilig Abend“ im Mülheimer Theater an der Ruhr zu sehen. Ein Abend, der zum Nachdenken anregt. Von Klaus Stübler

Die konzeptuelle Bildhauerin Alice Könitz präsentiert im Mülheimer Kunstmuseum die von ihr kuratierte Schau „Mülheim / Ruhr und die 1970er-Jahre“. In ihrer Wahlheimat Los Angeles betreibt die gebürtige

In Matthias Meyers Ölgemälden verschmelzen Landschaften, Naturimpressionen und Architektur zu abstrakten Kombinationen. Stets fluten Eindrücke von Wasser und Glas sein Spiel mit Farbe und Fläche. Rund Von Tim Vinnbruch

Anne Lepper hat für ihr Stück "Mädchen in Not" den mit 15000 Euro dotierten Mülheimer Dramatikerpreis gewonnen. Die zum zweiten Mal zum Dramatikerwettbewerb Stücke eingeladene Autorin beschreibt den Emanzipationsversuch

Wut, überall nur dumpfe Wut. Bei den Islamisten, den Terroristen, bei Pegida-Krakeelern und Populisten. Wut auf die eigene Ohnmacht, Wut auf die Wut der anderen. Elfriede Jelinek hat "Wut" als beherrschende Von Kai-Uwe Brinkmann

Nach der Kartenkontrolle im Mülheimer Ringlokschuppen gibt es ein Bändchen mit dem Aufdruck "Tagesgast" und mit dem Betreten des Theatersaals sticht dem Zuschauer der typische Hallenbadgeruch nach Desinfektionsmittel in

Pädagogik pervers: Eltern inszenieren erzieherische Lektionen in der Kamera-bestückten Wohnung und filmen ihr ahnungsloses Kind, das mit Situationen konfrontiert wird, die sich die Käufer der Videos wünschen. Von Kai-Uwe Brinkmann

Bilderstark sind die 42. Mülheimer Theatertage am Samstag in der Stadthalle gestartet: Olga Bachs "Die Vernichtung" eröffnete den Dramatiker-Wettbewerb "Stücke". Jedoch ist es weniger der Text, der beeindruckt,

Die Bilder von Emil Nolde mögen alle. - Komisch, dass nur wenige Museen den 150. Geburtstag des Malers am 7. August feiern. In Noldes norddeutscher Heimat haben sich acht Museen zusammengeschlossen, um Von Julia Gaß

"WeltenWanderer"- so poetisch heißt die neue Ausstellung im Mülheimer Kunstmuseum. Es geht um das Reisen und Aussteigen, aber auch um Flucht, Migration und Exil. Dazu treten die Werke der Klassischen

Sie sind wieder da im Theater an der Ruhr: die alten Spaßmacher aus Roberto Ciullis "Clowns 2 1/2". Vor dreieinhalb Jahren (die Produktion ist weiter im Programm) beschäftigten sie sich mit sich selbst. Von Klaus Stübler

Ibsens "Peer Gynt" ist ein aufwändiges Stück mit rund fünfzig Akteuren. Nicht am Mülheimer Theater an der Ruhr: Da reichen dafür Hausherr Roberto Ciulli und Maria Neumann. Von Klaus Stübler

Hannah Höch gehört zu den bedeutendsten deutschen Künstlerinnen der Klassischen Moderne. Als "Revolutionärin der Kunst" hat sie die Kunst der Avantgarde zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit der Kunst der Von Julia Gaß

"Oder sind in dieser Welt nicht eigentlich alle irre?", fragt das Team um Regisseur Jo Fabian im Programmheft. Wer ihre Premiere von Dürrenmatts "Physikern" am Theater an der Ruhr gesehen hat, kann diesen Von Klaus Stübler

Kein buntes, märchenhaftes Lustspiel, kein büchnerscher "Sommernachtstraum". Philipp Preuss stellte das Personal von "Leonce und Lena" bei seinem Regiedebüt am Donnerstag am Theater an der Ruhr als ferngesteuerte Von Klaus Stübler

Aufgabe von Kunst ist es, Chaos in die Ordnung zu bringen", behauptet das Theater an der Ruhr auf seiner Homepage mit Theodor W. Adorno. Und wie könnte es das besser demonstrieren als mit Slawomir Mrozeks Von Klaus Stübler

Kunstmuseum Mülheim

Künstlerinnen räumen auf

Die Anspielung an die bekannte US-Fernsehserie "Desperate Housewives" ist ganz bewusst gewählt. Auch in der Ausstellung im Kunstmuseum Mülheim brechen die Fassaden der Häuslichkeit auf und es kommt zum Von Bettina Ansorge

"Dosenfleisch" von Ferdinand Schmalz ist noch eines der Mülheimer "Stücke", das seinen Text in einem Versuchsaufbau zum Klingen bringt - sprachlich deutlich musikalischer als "Drei sind wir" von Wolfram Höll. Von Kai-Uwe Brinkmann

Theater-Projekt "Ruhrorter"

Flüchtlinge zeigen die Kunst des Wartens

Die Idee hinter dem Projekt "Ruhrorter" ist ein wenig widersprüchlich. Das sagt auch Projektleiter Adem Köstereli (29). Doch der Widerspruch des "Theaters mit Flüchtlingen", das kein "Flüchtlingstheater" Von Bettina Ansorge

Das Kind, mit dem die Eltern nach Kanada auswanderten, ist todkrank, es leidet an einem Genfehler. Jeder Tag kann sein letzter sein. Wolfram Hölls "Drei sind wir", am Montag bei den Mülheimer Stücken Von Kai-Uwe Brinkmann

Lebst Du noch oder schmorst Du schon? In Selbstzweifeln, in der (Vor-)Hölle. Felicia Zellers Gesellschaftsporträt "Zweite allgemeine Verunsicherung" war als Uraufführungs-Inszenierung vom Schauspiel Frankfurt

Zwischen Müttern und Töchtern liegt oft ein Minenfeld. Die Mischung aus Liebe, Schuld und Pflichtgefühl entwickelt eine Menge Sprengkraft. Die Autorin Sibylle Berg (Foto) kennt anscheinend alle Tücken Von Bettina Jäger

Vom Scheitern der Lebensentwürfe erzählt Fritz Kater in "Buch (5 ingredientes de la vida)", das am Dienstag beim Mülheimer Dramatik-Wettbewerb Stücke vom Schauspiel Stuttgart zu sehen war. Inszeniert

Auf der Bühne sprechen sie Englisch, Arabisch, Hebräisch und nur ein bisschen Deutsch. Ein Novum für den Mülheimer Stücke-Wettberb für deutschsprachige Dramatik: Am Samstag eröffnete das Festival mit

Jetzt wird wieder in die Tasten gehauen: Am Freitag eröffnete der zu Beginn seiner Karriere besonders für seine Pranke berühmte Russe Arcadi Volodos in der Stadthalle Mülheim das 28. Klavier-Festival Ruhr. Von Klaus Stübler

Eine fragile Familienkonstruktion in Umbruchzeiten zerbricht - davon erzählt Tennesse Williams in "Die Glasmenagerie". Fantasievoll und tragikomisch hat Simone Thoma, die auch die Mutter spielt, den 1944