Andreas Beck inszeniert Musikrevue „Drama Queens“

Schauspiel Dortmund

In jedem von uns steckt eine Drama Queen: Aus dieser Überzeugung heraus inszeniert Schauspieler Andreas Beck das Stück "Drama Queens" am Schauspiel. Die Musikrevue ist der Nachfolger vom beliebten "La Cantina Adrenalina" aus der vergangenen Spielzeit. Ein paar Songs aus dem Stück hat Beck schon verraten.

DORTMUND

von Von Tilman Abegg

, 02.10.2013, 18:37 Uhr / Lesedauer: 2 min
Andreas Beck inszeniert "Drama Queens" und spielt selbst mit: Hier im Kostüm mit Eva Verena Müller.

Andreas Beck inszeniert "Drama Queens" und spielt selbst mit: Hier im Kostüm mit Eva Verena Müller.

Modemacher Karl Lagerfeld ist eine, sagt Regisseur Andreas Beck. Jürgen Klopp auch, auf seine Weise. Harald Glööckler, der durchgeknallte Mode-Pfau, schon mal sowieso. Und irgendwie, sagt Beck, sind wir es alle, und so hat er sein Theaterstück nach uns allen benannt: „Drama Queens“. Beck meint: Jeder inszeniert sich selbst und ist im Innern ganz anders. Darum geht es in der Musikrevue, der Fortführung des beliebten Stücks „La Cantina Adrenalina“.

Gemeinsamkeiten mit dem Vorgängerstück: Die Schauspieler singen bekannte und weniger bekannte Songs (ausgewählt von Andreas Beck, siehe Infotext). Der Musikalische Direktor des Schauspiels, Paul Wallfisch, spielt live mit Band. Die Figuren sind überzeichnet, lustig und grotesk.Unterschiede: Bei La Cantina ging’s um Hamlet, Drama Queens erzählt von der Aufregung eines Theater-Ensembles vor der Inszenierung von Romeo und Julia. Regisseur Beck möchte, bis auf einen gesprochenen Dialog, die Handlung über die Musik erzählen – und zum Beispiel einzelne, gesungene Textpassagen aus mehreren Liedern wie ein Gespräch verknüpfen. Außerdem haben Christoph Jöde und Uta Holst-Ziegeler das Ensemble verlassen, die neuen Mitglieder Merle Wasmuth und Oscar Musinowski spielen die Regisseurin und ihren Assistenten.

Bei jeder Vorstellung gibt es einen Gastauftritt –  für den Gesangspart bei „Für mich soll’s rote Rosen regnen“. Dafür kann sich jeder melden, der sich das zutraut. Kontakt: Djamak Homayoun, E-Mail

, Tel. 5 02 23 90. Für die Premiere ist die Rolle bereits vergeben.  

  • Premiere ist am Sonntag (6. 10.) um 18 Uhr, die nächsten Termine sind 9. November, 13. und 31. Dezember.
  • Einige Songs sind noch geheim. Verraten hat Regisseur Andreas Beck diese: „Die Roboter“ von Kraftwerk, „Romeo und Juliaaah“ von Udo Lindenberg, „Romeo and Juliet“ von Dire Straits, „Dancing Queen“ von Abba, „Leg nicht auf“ von Heinz Rudolf Kunze und ein Song von Simon and Garfunkel.
  • Karten für 12 bis 33 Euro gibt es an der Tageskasse im Opernhaus, unter Tel. 5 02 72 22 und auf der Internetseite des Theaters.
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