Arbeiten in 60 Metern Höhe

08.08.2019, 17:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Arbeiten in 60 Metern Höhe

So sieht der eingerüstete Turm von unten nach oben fotografiert derzeit aus. Foto Gehring © Markus Gehring

Ahaus. 92,5 Meter hoch ist der Funkturm, der in Ahaus in der Nähe des Bahnhofs steht. Von weitem ist also schon zu sehen, dass im Moment an dem Turm gearbeitet wird: Er ist von einem Gerüst umgeben und mit Fangnetzen umhüllt. Die Gerüstbauer von der Stadtlohner Firma Teupe haben das Gerüst in den vergangenen Tagen aufgebaut, jetzt sind Mitarbeiter der Dortmunder Firma Baro im Einsatz und sanieren die Betonhülle des Masts. Die Bauarbeiter haben keine Angst vor Höhe, denn sie arbeiten an dem Ahauser Turm in einer Höhe bis zu 60 Metern und kommen gerade von einer Baustelle, wo sie bis zu 120 Meter hoch klettern mussten, erzählt Vorarbeiter Michell Deuker.  Der Turm wird jetzt mit Hochdruck gereinigt, dann schauen die Mitarbeiter, wo sie eventuelle Schäden ausbessern müssen.

Der Turm gehört dem Unternehmen Deutsche Funkturm. „Aufgrund der Witterungseinflüsse, denen Türme dieser Art ausgesetzt sind, wird in regelmäßigen Abständen eine Art Schutzschicht aufgetragen, um das Bauwerk weiterhin wetterfest zu halten“, erklärt Benedikt Albers, der Manager Kommunikation bei der Deutschen Funkturm. In diesem Jahr werde der Schaft bis zur ersten Plattform des Turms saniert.