„Arbeiten Sie in einem Stripclub?“ Diese Sprüche von Prinz Philip bleiben in Erinnerung

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Prinz Philip ist im Alter von 99 Jahren verstorben. Als Ehemann der britischen Königin war er vor allem für seine rhetorischen Fehltritte bekannt. Eine Auswahl seiner kultigsten Sprüche.

London

10.04.2021, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Prinz Philip war vor allem für seine Scherze bekannt.

Prinz Philip war vor allem für seine Scherze bekannt. © picture alliance/dpa

Prinz Philip war bekannt für seine Scherze, zuweilen auch für seinen höchst unpassenden Hang zu frechen Sprüchen. Viele hielten seine Aussagen für taktlos und politisch inkorrekt. Vor allem bei offiziellen Anlässen war der Gemahl der britischen Königin Elizabeth II. schon in so manches Fettnäpfchen getreten.

Dennoch wich er der Queen nie von der Seite, und sein Charme und Humor hatten längst Kultstatus erlangt. Diese Sprüche von Prinz Philip bleiben in Erinnerung.

  • Als Philip seinen ersten Sohn, Prinz Charles, zum ersten Mal sah, soll er gesagt haben: „Der sieht ja aus wie Plumpudding!“
  • Nach der Krönung der Queen am 2. Juni 1953 fragte Prinz Philip, wo sie denn den neuen Hut herhabe.
  • Mit Paraguays Diktator Alfredo Stroessner unterhielt sich der Prinzengemahl: „Es ist eine angenehme Abwechslung, ein Land zu besuchen, das nicht vom Volk regiert wird.“
  • Prinz Philip unterhielt sich auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung mit einem Bahnarbeiter über dessen Aufstiegschancen. „Da müsste schon mein Boss sterben“, meinte der Arbeiter. Prinz Philip antwortet: „Genau wie bei mir.“

Prinz Philip zu Helmut Kohl: „Guten Tag, Herr Reichskanzler!“

  • Wohl in Anspielung auf deren Uniform fragte Philip eine britische Seekadettin: „Arbeiten Sie in einem Stripclub?“
  • Dem nigerianischen Präsidenten, der traditionell gekleidet ist, sagte der Duke of Edinburgh, dass er aussehe, als sei er fertig fürs Bett.
  • Bei der Eröffnung der Industriemesse im April 1997 begrüßte Prinz Philip Helmut Kohl mit: „Guten Tag, Herr Reichskanzler!“
  • Eine ungewöhnliche Bitte hatte Prinz Philip an die Schauspielerin Cate Blanchett. Weil diese in der Filmindustrie tätig sei, könne sie doch sicher seinen DVD-Player reparieren. „An der Rückseite steckt ein Kabel. Könnten Sie mir vielleicht sagen, wo das hin muss?“
  • Einem britischen Studenten, der Papua-Neuguinea zu Fuß durchquert hat, gratulierte der Prinz: „Sie sind also nicht gegessen worden!“

Prinz Philip: „Töte eine Katze, rette einen Vogel“

  • Bei einem Besuch in Australien 2002 fragte er einen Aborigine: „Werfen Sie noch mit Speeren aufeinander?“ Ein Sprecher des Buckingham Palace sah sich im Nachhinein zu Schadensbegrenzung gezwungen: „Das war ein unbekümmerter Kommentar. Es war keine Beleidigung beabsichtigt.“
  • Ein Paar stellte sich Prinz Philip als Mister und Doktor Robinson vor. Der Ehemann erklärte: „Meine Frau ist Doktor der Philosophie und viel wichtiger als ich.“ Darauf meinte der Prinz: „Ach ja, dieses Problem haben wir in unserer Familie auch.“
  • Einer Initiative zur Arterhaltung von Turteltauben auf der Karibikinsel Anguilla empfahl er einmal: „Katzen töten wesentlich mehr Vögel als Menschen. Wieso lautet ihr Slogan nicht: ‚Töte eine Katze, rette einen Vogel‘?“
  • Prinz Philip unterhielt sich mit einem Briten in Budapest: „Sie können noch nicht lange hier sein, Sie haben ja gar keine Wampe.“
  • Bei einem Besuch in einem Londoner Krankenhaus im Jahr 2013 begrüßte Prinz Philip eine Krankenschwester von den Philippinen mit den Worten: „Die Philippinen müssen halb leer sein – ihr seid alle hier in unseren Krankenhäusern.“
  • Wenn der royale Haussegen nach dieser Aussage mal nicht gewaltig schief hing: „Ich glaube nicht, dass eine Prostituierte weniger moralisch ist als eine Ehefrau. Beide machen dasselbe.“

RND

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