Architektur-Führer Dortmund — Höfe in Löttringhausen

Eigentlich ist Dortmund doch ein idyllisches Dorf mit ein bisschen Stadt in der Mitte, oder? An kaum einem anderen Ort spürt man das so sehr wie beim Anblick der historischen Höfe in Löttringhausen. Oder an der anderen Seite der Stadt — der Grenze zum Norden.

Dortmund

von Richard Schmalöer

, 20.06.2014, 11:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein idyllisches Dorf inmitten der Stadt - die historischen Höfe in Löttringhausen.

Ein idyllisches Dorf inmitten der Stadt - die historischen Höfe in Löttringhausen.

  • Hellerstr. 27, 44229 Dortmund-Löttringhausen
  • privat
  • Baujahr: 1903
  • Info: "1903 ließ Heinrich Frieg das Wohngebäude errichten. Die Nebengebäude stammen von 1904. Das zweigeschossige Wohnhaus aus Werksteinquadern auf hohem Sockel ist nach Plänen des Bauamtes des westfälischen Bauernverbandes entstanden. Die Vorderfront wird von risalitartigen Vorbauten flankiert, davon findet der westliche seinen oberen Abschluss in einem für Westfalen typischen Giebel mit fünf flachen Stufen. Zu den Ökonomiegebäuden gehört der traufenständige Kuhstall, der in einer Bauflucht mit der Hofseite des Wohnhauses gebaut wurde, die rechtwinklig an den Stall stoßende Scheune, der Pferdestall und eine Wagenremise." (Historischer Verein Dortmund: "Historischer Spaziergang durch Löttringhausen")

"…und auch das gibt es, ganz weit im Süden der Stadt: hochherrschaftliche Gutshäuser, die sich in Löttringhausen über Kobbendelle und Hellerstraße hinweg seit über 100 Jahren gegenüber stehen. Die Hofstellen sind sogar noch deutlich älter.Seit Jahrhunderten schon betreiben die Familien hier Landwirtschaft, wenngleich es immer schwieriger wird, den Betrieb aufrecht zu erhalten. Die Anwesen zeugen aber noch von dieser langen Familientradition und sind einen sonntäglichen Spaziergang wert."