Ausflüge, Picknicks & Co: Was zum Vatertag in NRW erlaubt ist - und was nicht

Vatertag

Zu Himmelfahrt steht das nächste lange Wochenende mit einem Feiertag in Pandemie-Zeiten bevor. Wie steht es um Vatertagstouren, Ausflüge und andere schöne Dinge?

Köln/Düsseldorf

20.05.2020, 19:24 Uhr / Lesedauer: 2 min
Solche Männer-Touren müssen in diesem Jahr ausfallen. Aber vieles andere ist möglich.

Solche Männer-Touren müssen in diesem Jahr ausfallen. Aber vieles andere ist möglich. © picture alliance/dpa

Beste Wetteraussichten und für viele der Start in ein langes Wochenende: Christi Himmelfahrt - auch bekannt als Vatertag - ist für die meisten Bürger in NRW ein freier Tag. In Zeiten der Pandemie wird er anders ablaufen als sonst, Männergruppen mit Bollerwagen müssen ihre Tour coronabedingt verschieben. Doch manch andere Freizeitbeschäftigung ist wieder möglich.

Auswärts übernachten: Hotels und Ferienwohnungen dürfen nach wochenlanger Pause unter Hygiene-Auflagen wieder Touristen aufnehmen. Auch Campingplätze haben geöffnet - und können sich kaum vor dem Ansturm retten. Nach wochenlangem Stillstand haben sich die Betriebe auf einen Neustart vorbereitet, hieß es in der Eifel, im Sauerland und am Niederrhein.

Picknicken: Seit der Neufassung der NRW-Corona-Schutzverordnung von Mittwoch (20.5.) ist ein Picknick unter freiem Himmel in Parks und an anderen schönen Stellen wieder erlaubt. So hat es die Landesregierung verkündet - allerdings gab es eine kleine Panne: Picknicks werden in der Verordnung weiter als Ordnungswidrigkeit geführt. Laut Gesundheitsministerium einfach nur ein Fehler im Lektorat - der aber keine rechtlichen Folgen habe.

Wegfahren: Wer die heimischen Regionen zu langweilig findet, darf auch bereits schon wieder in andere Bundesländer fahren. Auch dort dürfen größtenteils wieder Touristen aufgenommen werden. Die Grenzen zu den Nachbarländern Niederlande und Belgien waren ohnehin nie geschlossen. Die Städte Roermond und Venlo haben sich jetzt auf Besucheranstürme vorbereitet und auch ein paar Tage am Strand sind möglich.

Die Landesregierung hob einige Tage vor Himmelfahrt die Pflicht auf, sich nach der Rückkehr aus dem Ausland für 14 Tage in Quarantäne zu begeben. Für die meisten anderen Staaten gilt noch bis Mitte Juni eine Reisewarnung.

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Essen gehen: Auswärts zu Mittag essen oder ein Bier in der Lieblingskneipe trinken geht in NRW schon seit der vergangenen Woche wieder - also auch am Vatertag. Bars, Clubs und Discos bleiben aber noch geschlossen, eine Öffnung ist vorerst nicht in Sicht.

Sonne tanken: Die Meteorologen versprechen sonniges, warmes Wetter. Die Temperaturen liegen am Donnerstag nach einer Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) über 25 Grad. Am Rhein werden bis zu 29 Grad erwartet. Ob auf dem Balkon, im Park oder auf der Kurzreise: Einem Sonnenbad dürfte am Vatertag nicht viel im Weg stehen.

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Schwimmen: Wem es in den vergangenen Wochen gefehlt hat, im Wasser seine Bahnen zu ziehen, kann den Feiertag nutzen, um das nachzuholen. Freibäder dürfen in NRW seit Mittwoch (20. Mai) wieder öffnen - also pünktlich vor dem Feiertag. Vorgeschrieben wird eine begrenzte Zahl an Gästen, Mindestabstand - auch im Becken und in Duschen - sowie Maskenpflicht in geschlossenen Räumen. Hier erklären die Redakteure Ulrich Breulmann und Jens Ostrowski die Regeln im Video.

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Besuche und Treffen: Besuche oder Treffen mit einem zweiten Haushalt - also einer weiteren Familie, einem Paar, einer WG oder Einzelperson außerhalb des eigenen Haushalts, sind erlaubt. Allerdings gelten noch bis Anfang Juni weiterhin die Kontaktbeschränkungen: Mehr Leute darf man nach den Vorgaben nicht treffen. Touren mit Bollerwagen, Alkohol und der ganzen Clique sind also ausgeschlossen. So appellierte der Heinsberger Landrat Stephan Pusch (CDU) in einer Videobotschaft: „Liebe Väter, Vatertag kann man nicht so feiern wie sonst. Das ist aber, glaube ich, jedem klar. Aber ich hoffe, dass wir nächstes Jahr wieder zu unserem Recht kommen.“

dpa/kar

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