Auto steht auf Gleis in Hamm und wird von Zug gerammt - Unglück knapp verhindert

Unfall

Auf einem Bahnübergang in Hamm ist es beinahe zu einer Katastrophe gekommen. Doch die Autofahrerin reagierte geistesgegenwärtig und rettete so vermutlich zwei Leben.

Hamm

08.09.2020, 18:34 Uhr / Lesedauer: 1 min
An diesem Bahnübergang in Hamm-Süddinker kam es am Dienstag beinahe zu einer Katastrophe.

An diesem Bahnübergang in Hamm-Süddinker kam es am Dienstag beinahe zu einer Katastrophe. © Polizei Hamm

Eine geistesgegenwärtige Autofahrerin hat am Dienstag ein Unglück an einem Bahnübergang in der Nähe von Hamm knapp verhindert: Die 27-Jährige rangierte ihren Wagen, der zwischen zwei geschlossenen Schranken auf einem Bahnübergang festsaß, kurz entschlossen auf einen angrenzenden Grünstreifen. So wurde das Auto von einem heranfahrenden Personenzug nicht überrollt, sondern nur gestreift, wie die Polizei mitteilte.

An Zug und Auto entstand Sachschaden von jeweils einigen tausend Euro, die beiden Frauen im Auto blieben aber unverletzt und kamen mit dem Schrecken davon, so die Polizei. Zuvor hatten die 27-Jährige und ihre Beifahrerin (52) den ländlich gelegenen Bahnübergang hinter einem Bagger überqueren wollen. Die Schranken, die aus der Ferne bedient werden, schlossen sich aber direkt hinter dem Bagger. Das Auto der beiden Frauen saß fest.

Ein mit etwa 150 Menschen besetzter Zug konnte trotz Notbremsung nicht mehr rechtzeitig bremsen. Er rammte das Heck des Autos und schleifte noch etwa 70 Meter weit an dem Auto entlang, bevor er zum Stehen kam.

Der Zug erwischte den Suzuki zum Glück nur an einer Ecke des Hecks.

Der Zug erwischte den Suzuki zum Glück nur an einer Ecke des Hecks. © Polizei Hamm

dpa

Lesen Sie jetzt

Drei Krebsarten aus Amerika gefährden heimische Fische, Libellen und den Edelkrebs. Millionenfach soll der Louisiana-Krebs inzwischen im Kemnader See vorkommen.

Lesen Sie jetzt