Autobahn-Schäden sollen behoben werden - aber noch nicht sofort

Sanierte A 52

Die Schäden auf der gerade erst sanierten A 52 werden behoben, sagt die Autobahn GmbH. Aber noch nicht sofort. Das sind die Gründe.

Marl

von Markus Weßling

, 03.03.2021, 14:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
So sah die Großbaustelle auf der A 52 kurz vor Ende der Sanierung aus.

So sah die Großbaustelle auf der A 52 kurz vor Ende der Sanierung aus. © Ralf Deinl

Ein Schlagloch folgt auf das nächste: Zwischen den Auffahrten der Autobahn 52 in Marl-Hamm und Marl-Brassert ist der Asphalt beschädigt – obwohl dort die Fahrbahndecke gerade erst erneuert wurde. Auf Nachfrage teilt die Autobahn GmbH des Bundes mit, dass die Schäden behoben werden, sobald das Wetter es zulässt. Das wird voraussichtlich im April sein.

Wetter ist noch zu feucht

Trotz der milden, sonnigen Temperaturen ist das Wetter im Moment für eine Sanierung noch zu feucht, erklärt Anton Kurenbach von der Autobahn GmbH. Der Asphalt würde dann nicht lange halten. Bei der Sanierung der Schäden sollen Tagesbaustellen eingerichtet werden, der rechte Fahrstreifen wird dann gesperrt. Es wird also zu Verkehrsbehinderungen kommen.

Gutachter ermitteln die Kosten

Zurzeit ermitteln Gutachter, wer die Schäden verursacht hat und wie hoch die Kosten sind. Fahrbahn und Brücken der A 52 sind von April 2019 bis September 2020 auf einer Strecke von knapp sechs Kilometern erneuert worden. Kosten: 19 Millionen Euro.

Noch vor der Abnahme fiel dem (damals verantwortlichen) Landesbaubetrieb Straßen.NRW auf, dass der offenporige, lärmschluckende Asphalt in Richtung Gelsenkirchen in regelmäßigen Abständen beschädigt ist. Der Tiefbaufirma, die im Auftrag von Straßen.NRW die Fahrbahn sanierte, wurden die Mängel angezeigt. Abdrücke von Standfüßen mobiler Baustellen-Schutzwände waren auf der Fahrbahn zurückgeblieben. Diese Mängel stellen aber nach Auskunft von Straßen.NRW keine Gefahr für die Autofahrer dar.