Autofahrer verfolgt Fußgänger und fährt ihn an: Mann schwer verletzt, Mordkommision ermittelt

Mordkommission im Einsatz

Nach einem Tumult hat ein 20-Jähriger einen Fußgänger mit seinem Auto verfolgt, angefahren und schwer verletzt. Die Behörden gehen von versuchtem Mord aus - der Mann bestreitet die Tat.

23.03.2021, 21:48 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Polizei ermittelt wegen versuchten Mordes - der Grund für den Tumult könnte eine gescheiterte Beziehung sein.

Die Polizei ermittelt wegen versuchten Mordes - der Grund für den Tumult könnte eine gescheiterte Beziehung sein. © picture alliance/dpa

Im Anschluss an einen Tumult auf einer Kreuzung in Rheine soll ein Autofahrer versucht haben, einen flüchtenden Fußgänger umzubringen. Der 20-Jährige sei dem davon laufenden Mann mit dem Wagen auf einen Acker gefolgt und habe ihn von hinten umgefahren, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Das Opfer sei über den Wagen geschleudert worden und schwer verletzt auf dem Acker liegen geblieben.

Mann bestreitet die Tat

Als der 31-Jährige entdeckt wurde, sei er bereits stark unterkühlt und nicht ansprechbar gewesen. Inzwischen habe er aus dem Krankenhaus entlassen werden können. Eine Mordkommission nahm die Ermittlungen auf. Gegen den 20-Jährigen sei inzwischen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen worden. Der Deutsche bestreite die Tat.

Zuvor hatte es auf der Kreuzung eine Auseinandersetzung gegeben, bei der zwei weitere Männer verletzt und mehrere Autos beschädigt wurden. Hintergrund der Tat könnte eine gescheiterte Beziehung sein. Offenbar habe eine größere Gruppe den 31-Jährigen an der Kreuzung abgepasst.

dpa

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