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Basketball: Rumpftruppe feiert Arbeitssieg

WERNE Mit einer Minimalbesetzung erkämpften die Basketballer des TV Werne in der Verlängerung einen 98:92 (16:22, 27:13, 18:25, 26:27, 11:5)-Erfolg bei der DJK Rheda.

von Von Henner Henning

, 11.11.2007
Basketball: Rumpftruppe feiert Arbeitssieg

Flem Tucker (Nr. 6), US-Amerikaner des TV Werne, führte seine Mannschaft mit 27 Punkten in Rheda zum Sieg.

Gleich auf vier Spieler musste Trainer Volker Kaiser beim Gastspiel in Ostwestfalen verzichten. Center David Niehüser konnte wegen einer Armverletzung nicht spielen, Yannik Brüggemann (geschwollener Fuß), Max Rappl (Oberschenkelblessur) und Fabian Kottmann mussten ebenfalls passen.

Und das Verletzungspech blieb dem Zweitregionalligisten auch in Rheda treu: In seiner ersten Aktion nach nur wenigen Sekunden landete Max Schulze Pals unglücklich auf eines Gegners Fuß und knickte böse um. Mit einer schweren Bänderverletzung konnte der Youngster nicht mehr weiterspielen.

Fortan kämpften sieben aufrechte TVW-Basketballer gegen eine komplette und physisch sehr starke DJK-Mannschaft, die unter den Körben klare Vorteile besaß. "Die körperlich sehr robusten Center haben uns das Leben schwer gemacht. Da hat uns Davids Ausfall stark getroffen", analysierte Kaiser.

In der Defense wehrten sich zusammen mit dem amerikanischen Center Darren Stackhouse Kapitän Vladimir Krivokapic und Bastian Naber unter den Brettern - in der Offense setzte Kaiser auf vier "kleinere" Spieler, die neben Stackhouse für Gefahr sorgen sollten.

Meinert trumpf auf

Ein schwaches erstes Viertel "rettete" der stark auftrumpfende Frederik Meinert mit einem Drei-Punkte-Wurf mit der Schlusssirene. So ging es mit einem Sechs-Punkte-Rückstand in den zweiten Abschnitt, in dem der TVW hellwach war. Angeführt von Topscorer Flem Tucker, der 27 Punkte erzielte, und Lenker Krivokapic drehten Kaisers Mannen die Partie und gingen beim Stand von 43:35 in die Kabine.

Direkt nach Wiederbeginn baute Meinert mit einem seiner insgesamt fünf Dreiern den Vorsprung aus. Doch der Gastgeber aus Rheda gab nicht auf und nutzte klug die Größenvorteile am Brett. Punkt für Punkt schmolz Wernes Vorsprung und nach 40 Minuten stand es 87:87 - die Verlängerung musste entscheiden. In der fünfminütigen Extrazeit waren die Korbjäger aus der Lippestadt das wachere Team und verwandelten sieben von zehn Freiwürfen.

TVW: Meinert (23), Tucker (27), Schulze Pals, Wiedey, Krivokapic (9), Naber (15), Schulze Kalthoff (2), Stackhouse (22)

  

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