Behalten die Republikaner die Vormacht im Senat? Live-Ergebnisse der weiteren US-Wahlen

mlzWahlen in den USA

Neben dem Präsidenten wählen die US-Amerikaner in diesem Jahr die Abgeordneten des Repräsentantenhauses und einen Teil des Senats. Auch hier wird noch ausgezählt. Sehen sie die Ergebnisse live.

Wahsington

, 06.11.2020, 14:13 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bei den Teilwahlen zum Kongress, die gleichzeitig mit der Präsidentschaftswahl stattfanden wird es voraussichtlich zu keinen größeren Verschiebungen in beiden Häusern kommen.

Bislang konnten die Demokraten die Mehrheit im Repräsentantenhaus (Abgeordnetenhaus) behaupten. Bemerkenswert: Erstmals wurden zwei schwarze Abgeordnete ins Repräsentantenhaus gewählt, die sich zu ihrer Homosexualität bekennen: Mondaire Jones und Ritchie Torres.

Die Live-Ergebnisse der Auszählung zum Repräsentantenhaus:

Die Live-Ergebnisse der Auszählung zur Senatswahl

Der Senat ist die zweite Kammer des parlamentarischen Systems der USA. Hier wird alle zwei Jahre nur ein Drittel der Senatoren neu gewählt, damit eine größtmögliche Kontinuität in der Arbeit gewährleistet ist.

In diesem Jahr haben die Republikaner gute Chancen, ihre Mehrheit im Senat zu verteidigen. Allerdings wird es eng. In Georgia kommt es zu mindestens einer Stichwahl um einen Senatssitz am 5. Januar 2021. In dem Bundesstaat ist auch das Rennen um einen weiteren Senatssitz so knapp, dass eine Stichwahl nicht ausgeschlossen erscheint.

Der Wahlkrimi um das Amt des Präsidenten

Die Präsidentschaftswahlen in diesem Jahr gleichen einem Krimi. In sechs Staaten müssen seit Mittwochabend noch die Briefwähler ausgezählt werden. Insgesamt hatten 100 Millionen US-Amerikaner per Brief gewählt. Teilweise gelten die Stimmen, wenn sie nur den Poststempel vom eigentlichem Wahltag besitzen, dem 3. November - daher dauert die Auszählung so lange.

In Georgia könnte sich bereits auch die Präsidentschaftswahl entscheiden. Gewinnt Joe Biden hier, kann Donald Trump in allen anderen fünf noch ausstehenden Staaten (Stand Freitag, 13.50 Uhr) nicht mehr genug Wahlmänner auf sich versammeln.

mit dpa

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