Berlinale: Diese 19 Filme konkurrieren um den Goldenen Bären

Auszeichnung wird heute verliehen

19 Filme konkurrieren im Wettbewerb der Berlinale um die Bären. Heute Abend wird die Festival-Jury die Gewinner bekannt geben. Wir stellen die Wettbewerbsbeiträge mit Rezension vor und sagen, wer sich berechtigte Hoffnung auf den Bären machen darf. Zudem gibt es ein Pro und Contra zu den Filmen.

BERLIN

14.02.2015, 10:02 Uhr / Lesedauer: 3 min
19 Filme sind im Rennen um die Goldenen und die Silbernen Bären. Foto: Jens Kalaene

19 Filme sind im Rennen um die Goldenen und die Silbernen Bären. Foto: Jens Kalaene

Diese Filme laufen im Wettbewerb der Berlinale und hoffen auf den Goldenen Bären (Eine ausführliche Rezension dieser Zeitung finden sie jeweils unter dem Link des jeweiligen Filmtitels):

 

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Der erste Kandidat für den Goldenen Bären kommt aus Deutschland. Mit seinem in Echtzeit gedrehten Thriller „Victoria“ überzeugte Sebastian Schipper („Absolute Giganten“) Publikum und Kritiker. Schockiert und beeindruckt zeigte sich das Publikum von dem chilenischen Film „El Club“ (übersetzt: Der Club) von Pablo Larraín.

Er handelt von einer Gruppe katholischer Priester, die wegen des Missbrauchs von Kindern und weiterer Verbrechen exkommuniziert wurden und jetzt gemeinsam in einem Haus am Meer leben und büßen sollen. Dann taucht eines ihrer Opfer auf.

Kostümfilm

Ebenfalls Bären-Chancen könnte Guatemala haben, das erstmals im Wettbewerb dabei ist. Jayro Bustamante erzählt in „Ixcanul Volcano“ von dem Maya-Mädchen María, das vor einer arrangierten Ehe flüchten will. Hoffnungen auf einen Silbernen Bären als bester Schauspieler kann sich „Victoria“-Hauptdarsteller Frederick Lau machen. Die Britin Charlotte Rampling gilt nach ihrem Auftritt in dem Ehe-Drama „45 Years“ von Andrew Haigh als Anwärterin für den Titel beste Darstellerin.

FOTOSTRECKE
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Die Schauspielerin Juliette Binoche gibt vor der Eröffnungsgala der 65. Internationalen Filmfestspiele und vor der Premiere von «Nobody wants the Night» Autogramme. Der Film mit der französischen Schauspielerin läuft auf der Berlinale im Wettbewerb außer Konkurrenz.© Foto: dpa
Schauspielerin Sibel Kekilli auf dem roten Teppich© Foto: dpa
Schauspieler und Juy-Mitglied Daniel Brühl war ein gefragter Mann.© Foto: dpa
Die Schauspieler Fritzi Haberlandt (v.l.), Nora von Waldstätten, Lavinia Wilson und Udo Kier auf dem roten Teppich.© Foto: dpa
Der irische Schauspieler Gabriel Byrne und seine Frau Hannah King© Foto: dpa
US-Schauspielerin Jena Malone gibt am bei der Eröffnungsgala der 65. Internationalen Filmfestspiele und vor der Premiere von «Nobody wants the Night» Autogramme.© Foto: dpa
Auch Iris Berben kam zur Eröffnungsgala.© Foto: dpa
Topmodel Toni Garrn auf dem roten Teppich© Foto: dpa
Der Schauspieler Christoph Waltz dreht zur Zeit den neuen James Bond - und schaute am Donnerstag bei der Berlinale vorbei.© Foto: dpa
Die französiche Schauspielerin und Mitglied der Berlinale-Jury Audrey Tautou
bei der zur Eröffnungsgala der 65. Internationalen Filmfestspiele© Foto: dpa
Gewagtes Outfit und tiefer Ausschnitt: die Schauspielerinnen Lavinia Wilson (l.) und Aylin Tezel© Foto: dpa
Das Schauspielerpaar Christian Berkel und Andrea Sawatzki© Foto: dpa
Schauspielerin Ruby O. Fee© Foto: dpa
Schauspieler Ulrich Matthes legte auf dem roten Teppich einen Stop bei den Fans ein.© Foto: dpa
Auch Schauspielerin Heike Makatsch war nach Berlin gekommen.© Foto: dpa
Die Schauspielerinnen Iris Berben (l.) und Hannelore Elsner be der Eröffnungsgala© Foto: dpa
Jan Josef Liefers kontrolliert auf der Party nach der Eröffnungsgala den Sitz des Kleides seiner Frau Anna Loos.© Foto: dpa
Der Schauspieler Christoph Waltz posiert für die Fotografen.© Foto: dpa
Veronica Ferres auf der Party nach der Eröffnungsgala© Foto: dpa
Hannah Herzsprung (l.) und Anna Maria Mühe posieren.© Foto: dpa
Katharina Schüttler in einem Kleid von H&M und der Gründer von "Boards without Borders", Gottfried Kube© Foto: dpa
Die Schauspielerin Hannelore Elsner© Foto: dpa

Der Kostümfilm „Journal d'une femme de chambre“ mit Frankreichs Filmstar Léa Seydouxs stieß beim Berlinale-Publikum auf eher laue Reaktionen.

Zum Abschluss märchenhaft

Auch die Filme der Regie-Altmeister Werner Herzog und Terrence Malick konnten nicht recht überzeugen. Herzog schickte Nicole Kidman in dem Abenteuer- und Liebesdrama „Queen of the Desert“ in die Wüste. Das scheue amerikanische „Regie-Phantom“ Malick erschien erwartungsgemäß nicht persönlich auf dem Festival und ließ das Publikum allein mit der Deutung seines in Videoclip-Ästhetik gedrehten Sinnsucher-Films „Knight of Cups“ (übersetzt: Ritter der Kelche).

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Zum Abschluss wird es märchenhaft: Kenneth Branagh zeigt „Cinderella“ mit Cate Blanchett, Lily James und Helena Bonham Carter. Bei der allerersten Berlinale im Jahr 1951 hatte der Disney-Animationsfilm „Cinderella“ das Publikum begeistert und den Goldenen Bären in der Kategorie bester Musikfilm gewonnen.

 

von dpa  

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