Besinnlich & Persönlich: Was, wenn es zu wenig Intensivbetten gibt?

mlzProf. Dr. Peter Schallenberg

Wenn es zu wenig Intensivbetten gibt, müssen Ärzte entscheiden, wen sie behandeln. Zur sogenannten „Triage“ hat sich Prof. Dr. Peter Schallenberg Gedanken gemacht und Stellung bezogen.

Dortmund

, 16.04.2020, 17:14 Uhr / Lesedauer: 1 min

Zeiten der Krise sind auch Zeiten der Besinnung. Unser aller Bewegungsradius ist gerade eingeschränkt. Für das Denken gilt das nicht. Im Gegenteil. Wir haben Zeit, nachzudenken. Fragen zu stellen. Antworten zu suchen.

Wir haben den Moraltheologen Prof. Dr. Peter Schallenberg gebeten, über Herausforderungen dieser besonderen Zeit zu sprechen. So entstand eine Reihe von Video-Statements, die wir nun dienstags und donnerstags veröffentlichen.

Prof. Peter Schallenberg spricht in dieser fünften Folge von „Besinnlich & Persönlich“ über die sogenannte „Triage“. Einen Begriff, der in der Corona-Krise das beschreibt, was es in Deutschland noch nicht gab, Ärzte in anderen Ländern aber tun mussten: entscheiden, wen mit einem Beatmungsplatz behandelt und wen nicht.

Zur Person: Prof. Dr. Peter Schallenberg

Prof. Dr. Peter Schallenberg (56) ist katholischer Moraltheologe und christlicher Sozialwissenschaftler. Er ist Inhaber des Lehrstuhls für Moraltheologie und Ethik an der Theologischen Fakultät Paderborn und Direktor der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle in Mönchengladbach. Sein Wunsch am Ende jeder Folge lautet: Bleiben Sie gesund und besinnlich.
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