Blitzhäkler suchten neuen Weltmeister

Westfalenhallen Dortmund

Häkeln ist hip. Mützen, Tücher, Pullover - schön soll es sein und individuell. Bei der Häkel-WM in Dortmunder Westfalenhalle kam es am Samstag aber nur auf eines an: Tempo. Die Siegerinnen stellten dabei einen neuen Rekord auf.

DORTMUND

22.03.2015, 13:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eindrücke von der Häkel-WM in den Westfalenhallen.

Eindrücke von der Häkel-WM in den Westfalenhallen.

Der Rekord lag bei knapp sechseinhalb Minuten. So fix hatte Schnellhäkel-Weltmeisterin Hai Nguyen im vergangenen Jahr ein Knäuel Wolle zum Anfang einer Mütze verhäkelt. Am Samstag wurde der spaßige Wettstreit zum dritten Mal ausgetragen, erstmals auf der Messe Creativa in den Westfalenhalle. Die beiden bisherigen Titel gewann Nguyen. Doch rund 120 Blitzhäkler aus dem In- und Ausland wollten ihr den Rekord am Samstag mit schneller Nadel nehmen. 

"Im Internet beleidigt"

Hai Nguyen trat zur erneuten Titelverteidigung nicht mehr an: „Ich wurde nach meinem Sieg im Internet beleidigt und beschimpft, da habe ich den Spaß verloren“, begründete die 37-Jährige ihren Rückzug.

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22.03.2015
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Eindrücke von der Häkel-WM in den Westfalenhallen.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Häkel-WM in den Westfalenhallen.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Häkel-WM in den Westfalenhallen.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Häkel-WM in den Westfalenhallen.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Häkel-WM in den Westfalenhallen.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Häkel-WM in den Westfalenhallen.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Häkel-WM in den Westfalenhallen.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Häkel-WM in den Westfalenhallen.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Häkel-WM in den Westfalenhallen.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Häkel-WM in den Westfalenhallen.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Häkel-WM in den Westfalenhallen.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Häkel-WM in den Westfalenhallen.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Häkel-WM in den Westfalenhallen.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Häkel-WM in den Westfalenhallen.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Häkel-WM in den Westfalenhallen.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Häkel-WM in den Westfalenhallen.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Häkel-WM in den Westfalenhallen.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Häkel-WM in den Westfalenhallen.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Häkel-WM in den Westfalenhallen.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Häkel-WM in den Westfalenhallen.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Häkel-WM in den Westfalenhallen.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Häkel-WM in den Westfalenhallen.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Häkel-WM in den Westfalenhallen.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Häkel-WM in den Westfalenhallen.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Häkel-WM in den Westfalenhallen.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Häkel-WM in den Westfalenhallen.© Foto: Oliver Schaper
Eindrücke von der Häkel-WM in den Westfalenhallen.© Foto: Oliver Schaper
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Schon vor dem Start war also klar: Es gibt einen neuen Weltmeister. Die Herausforderung für die rund 80 Teilnehmer: 45 Meter Wolle mit einer Häkelnadel so schnell wie möglich zum Anfang einer Mütze verhäkeln. Manuela Vogler aus Pfronten im Allgäu konnte das am schnellsten: Fünf Minuten und sieben Sekunden brauchte sie dafür. Neuer Rekord! Ihre Nachbarin Stefanie Stiefenhofer war mit drei Sekunden mehr die Zweitschnellste. 

Unzählige Wollschlaufen 

Damit hatten die beiden 45-jährigen Allgäuerinnen die Häkel-Weltmeisterschaft für sich entschieden. Das weltmeisterliche Ergebnis sah allerdings merkwürdig aus: ein paar Schlingen, um die unzählige Wollschlaufen gewickelt sind. „Büschelmaschen“ heißt das unter Häkel-Profis. „Sieht nicht schön aus, geht aber schnell“, räumte die frisch gebackene Weltmeisterin lachend ein. Überhaupt scheint die ganze Veranstaltung eher ein großer Spaß zu sein als eine anstrengende Meisterschaft.

Mit dpa-Material

In diesem Jahr wurde der internationale Wettbewerb zum dritten Mal ausgetragen. Etwa 80 000 Besucher sind dieses Jahr auf der Creativa gewesen. Laut den Westfalenhallen gaben sie mehr als zehn Millionen Euro aus.

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