Blutmond und Mondfinsternis über Ruhrgebiet und Münsterland: Hier sind die schönsten Fotos

Himmelsspektakel

Ein klarer, frostiger Himmel mit totaler Mondfinsternis und ein blutrotem Mond - der Montagmorgen hatte einiges zu bieten. Nicht nur Astronomiefans sind begeistert. Hier sind die schönsten Fotos.

NRW

, 21.01.2019, 07:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Blutmond und Mondfinsternis über Ruhrgebiet und Münsterland: Hier sind die schönsten Fotos

Der Blutmond am Florianturm in Dortmund - dieses Bild von Dieter Menne ist eines der schönsten, die in der Nacht vom Himmelsspektakel enstanden sind. © Dieter Menne

Ein großer, roter Mond, eine totale Mondfinsternis: Das erste astronomische Großereignis des Jahres war über dem Ruhrgebiet und dem Münsterland gut zu sehen. Bei Minusgraden musste man sich alledings warm anziehen. Nicht nur Astronomie-Fans sind jedes Mal von diesem Himmelsspektakel begeistert. Das letzte Mal war eine totale Mondfinsternis im Juli 2018 am frühen Abend zu beobachten - auch da bei klarem Himmel.

FOTOSTRECKE
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So schön waren Blutmond und Mondfinsternis

Der Blutmond und die totale Mondfinsternis begeisterten in der Nacht zum 21. Januar 2019 nicht nur Astronomiefans. Unsere Fotos zeigen, wie schön das Spektakel wirklich war.
21.01.2019
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Der blutrote Mond am Fernsehturm in Dortmund.© Dieter Menne
Die Mondfinsternis am Wesel-Datteln-Kanal bei Haltern-Flaesheim, fotografiert von Fred Janssen. (20 sec Belichtung mit Stativ und Fernauslöser). Janssen sagt: "Es war sehr kalt, aber es hat sich gelohnt."© Fred Janssen
Wolfgang Zimmermann war auf dem Schlossgelände in Nordkirchen unterwegs. Dort fotografierte er um 5 Uhr, 5.41 Uhr (Beginn der Totalität), 6.11 Uhr (Höhepunkt), 6.44 Uhr (Ende der Totalität) und 7.23 Uhr diese Bilder und stellte sie zusammen. © Wolfgang Zimmermann
Den Blutmond am U-Turm in Dortmund.
© Dieter Menne
Eindrucksvoll war die Mondfinsternis auch am Hochofen Phoenix West in Dortmund.
© Dieter Menne
Der Blutmond am Florianturm in Dortmund - dieses Bild von Dieter Menne ist eines der schönsten, die in dieser Nacht vom Himmelsspektakel entstanden. © Dieter Menne
Der Mond in voller Größe - fotografiert von unserem Fotografen Helmut Kaczmarek über Dortmund. Auch er hat ziemlich gefroren.© Helmut Kaczmarek
Noch einmal: Der rote Mond über Phoenix-West. © Dieter Menne
Der Blutmond - hier fotografiert über dem angestrahlten Landschaftspark Duisburg - war im Ruhrgebiet und im Münsterland wunderbar zu sehen.© Marcel Kusch
Der Blutmond - hier fotografiert über dem angestrahlten Landschaftspark Duisburg - war im Ruhrgebiet und im Münsterland wunderbar zu sehen.© Marcel Kusch
Diese beeindruckende Serie vom Blutmond fotografierte die neunjährige Charlotte Hitzegrad in Dortmund-Syburg, zusammen mit ihrem Vater Oliver Hitzegrad. © Charlotte Hitzegrad

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63 Minuten lang stand der Vollmond diesmal im Kernschatten der Erde: Totale Mondfinsternis. Das Schauspiel begann um 5.41 Uhr, erreichte um 6.12 Uhr seinen Höhepunkt und um 6.44 Uhr war es wieder vorbei. Der so genannte Blutmond strahlte rot am Himmel.

Darum erschien der Mond größer als sonst

Da der Mond nur rund 357.000 Kilometer von der Erde entfernt war, erschien er etwa zehn Prozent größer als sonst. Wenn er über dem Horizont steht wirkt er grundsätzlich noch einmal größer - ist es aber nicht. Es handelt sich um eine optische Täuschung.

Und nicht jeder sah den Mond größer als sonst:

Warum gibt es einen Blutmond?

Eine totale Mondfinsternis heißt auch „Blutmond“ oder „Kupfermond“, weil wegen die Sonnenstrahlen in der Erdatmosphäre gebrochen werden und nur das langwellige rötliche Restlicht zum Mond gelangt. Die Färbung hängt allerdings auch vom Wetter ab.

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