Bürgerinitiative überreicht Unterschriftenliste an Bundesumweltministerin

„Kein Atommüll für Ahaus“

Die Bürgerinitiative „Kein Atommüll für Ahaus“ hat es geschafft. Bundesumweltministerin Svenja Schulze kommt nach Ahaus. Das zu erreichen, war nicht so leicht.

Ahaus

21.08.2019, 15:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bürgerinitiative überreicht Unterschriftenliste an Bundesumweltministerin

Svenja Schulze kommt nach Ahaus. © dpa

„Endlich: Bundesumweltministerin Schulze kommt nach Ahaus!“ – so kündigt die Bürgerinitiative „Kein Atommüll für Ahaus“ den Besuch von Svenja Schulze an.

Am Freitag, 23. August, ist die Bundesumweltministerin in Ahaus, um sich die gesammelten Unterschriftenlisten unter die „Ahauser Erklärung“ übergeben zu lassen. Anschließend wird sie im Heimathaus Graes der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ für ein einstündiges Gespräch über die Forderungen der „Ahauser Erklärung“ zur Verfügung stehen.

Die „Ahauser Erklärung“ spricht sich gegen die geplante Verlagerung von Atommüll aus Jülich und Garching nach Ahaus aus; sie wendet sich auch gegen die drohende Umwandlung des Ahauser Zwischenlagers in ein Endloslager. Bis zum Ende der Aktion im April hatten über 11.500 Menschen die Erklärung unterzeichnet; sie wurde von 44 Organisationen unterstützt. Etliche Kommunen im Kreis Borken haben sich bei ihren Resolutionen gegen weitere Atommüll-Transporte nach Ahaus an der „Ahauser Erklärung“ orientiert.

In den vergangenen Wochen und Monaten hatte die Bürgerinitiative mehrfach vergeblich versucht, mit der Ministerin ins Gespräch zu kommen. Nun ist unter Vermittlung des SPD-Ortsvereins Ahaus und des Büros der Bundestagsabgeordneten Ingrid Arndt-Brauer doch noch ein Termin zustande gekommen.

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