Bund und Länder sollen sich bei Konzept zur Kita-Öffnung einig sein

Coronavirus

Wegen der Corona-Krise sind Kitas seit mehreren Wochen geschlossen. Nun gibt es offenbar ein Konzept zur stufenweisen Wiedereröffnung. Vier Gruppen von Kindern sollen demnach bevorzugt werden.

Berlin

29.04.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kehrt allmählich wieder Leben ein in die Kindergärten?

Kehrt allmählich wieder Leben ein in die Kindergärten? © picture alliance/dpa

Bundesländer und Bundesfamilienministerium haben sich offenbar auf einen Plan zur Wiedereröffnung der Kindergärten geeinigt. Das berichtet die „Welt“ unter Berufung auf Regierungskreise.

Demnach liegt der Zeitung ein fünfseitiges Papier dazu vor. Daraus gehe hervor, dass stufenweise geöffnet werden soll, angefangen bei Kindern, die vier Zielgruppen zugeordnet werden.

Zuerst sollen die Kindertagesstätten laut „Welt“ für Kinder geöffnet werden, die wegen einer familiengerichtlichen Entscheidung auf eine Betreuung angewiesen sind. Außerdem bevorzugt werden sollen Kinder mit „besonderem pädagogischen oder Sprachförderbedarf“ und Kinder, „die in beengten Wohnverhältnissen“ leben und kein eigenes Zimmer haben. Auch gehören Kinder, die sich am Übergang zu Vorschule und Schule befinden, zu den Zielgruppen.

Doch auch jener Nachwuchs von Alleinerziehenden und Eltern mit systemrelevanten Berufen soll nicht außer Acht gelassen werden. Ebenso wenig wie jene Kinder mit „körperlichen oder sonstigen Beeinträchtigungen“. Auch sie sollen priorisiert werden.

RND

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