„Carfreitag“ in NRW: Massive Polizeikontrollen, zahlreiche Geschwindigkeitsverstöße

Verkehr

Die Polizei hat am sogenannten „Carfreitag“ verstärkt Verkehrskontrollen in mehreren NRW-Städten durchgeführt. Die Polizisten überprüften zahlreiche Fahrzeuge - und stellten einige Verstöße fest.

Düsseldorf

03.04.2021, 10:10 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Polizei führt am sogenannten "Carfreitag" verstärkt Verkehrskontrollen durch, da dieser Tag besonders in der Tuner-Szene beliebt ist.

Die Polizei führt am sogenannten "Carfreitag" verstärkt Verkehrskontrollen durch, da dieser Tag besonders in der Tuner-Szene beliebt ist. © picture alliance/dpa

Mit verstärktem Polizeieinsatz haben sich vor allem die Städte Düsseldorf, Köln, Dortmund und Paderborn gegen Autotuner in Stellung gebracht. Am Karfreitag, den die Tuner- und Poser-Szene seit Jahren zu einem „Carfreitag“ umgewidmet hat, gab es an den einschlägigen Treffpunkten in den Innenstädten massive Kontrollen.

Polizisten überprüfen zahlreiche Fahrzeuge

Paderborn hatte per Allgemeinverfügung ein Verbot von Treffen im gesamten Stadtgebiet erlassen. Es sollte bis zum frühen Samstagmorgen gelten. Zunächst seien keine Verstöße zu verzeichnen gewesen, teilte ein Polizeisprecher am Freitagnachmittag mit. Die Treffen seien auch verboten, um in der Corona-Pandemie Schaulustige fernzuhalten, hieß es.

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In Düsseldorf überprüften Polizisten zahlreiche Fahrzeuge und filzten sie in Bezug auf unerlaubte Umbauten von Motoren und Karosserien. Auch die Fahrerlaubnis vieler Fahrer wurde auf ihre Gültigkeit hin kontrolliert. Hier war eine der Hauptkontrollstellen das nördliche Ende der Einkaufsstraße „Königsallee“, die viele Fahrer auf- und abfahren, um sich zu zeigen. Der zweite Hotspot, das Rheinufer, wurde vorübergehend für Autos gesperrt. Ergebnisse der Maßnahmen wurden für Samstag angekündigt.

Kontrollen in Köln und Dortmund

Auch in Köln und Dortmund waren die Beamten verstärkt worden. In Dortmund kämpft die Polizei ohnehin an den Wochenende gegen Raser, Tuner und Poser, die immer wieder durch Lärm und Radau auffallen und Anwohner stören. Dort sind die szenetypischen Treffpunkte die Ringstraße „Wall“ sowie der Phoenixsee. Teile der Szene, die früher in Paderborn aktiv waren, haben sich den Angaben ztufolge inzwischen nach Dortmund verlagert.

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Zahlreiche Geschwindigkeitsverstöße in Bielefeld

In Bielefeld sind bei verstärkten Verkehrskontrollen zahlreiche Autofahrer wegen Geschwindigkeitsverstößen angehalten worden. Beim Sondereinsatz der Polizei zur Überwachung der Tuner- und Raserszene wurden laut Polizeiangaben in der Stadt 164 Geschwindigkeitsverstöße gemessen und weitere 314 Verstöße auf den Autobahnen.

In der Innenstadt kam es durch „Poser“ mit PS-starken Autos zu Ruhestörungen. Der Polizei fielen mehrere technisch veränderte Wagen auf, von denen drei sichergestellt wurden. Ebenso wurde bei den Kontrollen die Einhaltung der Corona-Vorschriften überprüft. Insgesamt wurden am „Car-Freitag“ 22 Bußgeldverfahren eingeleitet.

dpa

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