Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Bauarbeiten an der Skater-Anlage haben begonnen

Stadtteilpark

Und es wird doch etwas: Die ersten Bagger sind angerollt, die Bauarbeiten an der Skater-Anlage für die Jugendlichen in Habinghorst haben begonnen. 220 000 Euro kostet der Bau eines überdachten Treffpunkts und des Skater-Pools. Zum nächsten Frühjahr soll die Skater-Anlage fertig sein.

HABINGHORST

05.11.2012
Bauarbeiten an der Skater-Anlage haben begonnen

So wie dieser Jugendliche in einem Skaterpark in Polen werden die Habinghorster Skater bald ihre Kunststücke auf der neuen Skater-Anlage üben können.

Bürgermeister Johannes Beisenherz gab den Startschuss für die Umgestaltung des Areals. "Ich freue mich", sagte er, "dass es jetzt mit der ersten ganz konkreten Maßnahme zur Verbesserung der Infrastruktur in Habinghorst losgeht." Er selber setzte gemeinsam mit Rolf Teschner vom gleichnamigen Planungsbüro den ersten Spatenstich für einen überdachten Treffpunkt, der als erstes errichtet wird. "Mit dem Skater-Pool werden wir im Dezember beginnen – wenn das Wetter mitspielt", erklärte Rolf Teschner. Leider wird es auch bei diesen beiden baulichen Maßnahmen für den Spielort bleiben.

Für die ursprünglich vier geplanten Anlagen fehlt das Geld. "Die Seilbahn und den Zielwurf-Trainer mussten wir wegen der Kostenexplosion streichen", erläuterte Arnold Lange aus dem Bereich Stadtentwicklung.Und der Bürgermeister fügte hinzu: „Wegen der derzeit niedrigen Zinsen und der guten Auftragslage sehen die Angebote der ausführenden Firmen anders aus als gewünscht. Deshalb lässt sich nicht alles realisieren.“

Arnold Lange betonte aber, dass immer noch ein attraktiver Freizeitort für Jugendliche entsteht. „Die beiden zentralen Anlagen, die sich die Jugendlichen am meisten gewünscht haben, werden kommen. Ich denke, damit wird ein gutes Ergebnis erzielt. Und ich hoffe, dass das Angebot auch angenommen wird.“, so Lange. Im benachbarten Jugendzentrum Café Q jedenfalls freuen sich die Jungen und Mädchen bereits. „Sie waren lange skeptisch, ob eine Skater-Anlage wirklich kommt. Jetzt freuen sie sich drauf, wenn sie künftig auch draußen etwas unternehmen können“, wusste Thomas Stachowiak, ehrenamtlicher Mitarbeiter im Café Q zu berichten. Erleichtert zeigte sich auch Martin Elbl aus dem Stadtteilbüro auf der Lange Straße. „Es ist gut, dass man endlich Bagger anrollen sieht. Ich weiß gar nicht, wie oft mir Bürger gesagt haben: das wird alles sowieso nichts“, meinte Elbl.

Lesen Sie jetzt