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Edles bei Radinger

CASTROP Obwohl sechs Kunstschaffende gleichzeitig Werke in der Galerie art.ist zeigen, wirkt die Ausstellung wie aus einem Guss - verhalten in den Farben, edel im Design.

von Von Gabriele Regener

, 16.11.2007
Edles bei Radinger

Gisa und Winfried Radinger haben für die Ausstellung erlesene wie dekorative Kunst zusammengetragen.

Von organischen Formen aus der Natur lässt sich der Keramiker Frank Schillo inspirieren, wenn er Gefäße kreiert. Schachtelhalme oder Kürbisformen standen Pate für die eleganten Objekte in mattem Grau. Auch Angela Johe macht Anleihen in der Natur, doch sind ihre Werke aus feinstem weißen Limoges-Porzellan. Nicht gegossen, sondern handgedreht sind die Schüsseln und Schalen Unikate, deren Einmaligkeit sie mit gepinselten Begriffen auf der Innenseite noch unterstreicht. Holz ist dagegen das Arbeitsmaterial der Industrie-Designerin Wiebke Wolkenhauer. Mit wunderschönen Intarsien auf Griffelkästen und Klappschatullen hat sie die alte Technik der „Holzmalerei“ wieder neu belebt. Die Streifenschals des Hamburgers Andreas Möllere sind dagegen bereits Klassiker. Gewebt aus Merinowolle und Kaschmir, sind die Schals, Tücher und Mützen ein kuscheliger wie eleganter Schutz vor Winterkälte. Doch auch in heißen Breiten webt der Künstler. Der gebürtige Südafrikaner fährt regelmäßig nach Äthiopien, um die Einheimischen in dieser Technik zu unterrichten.Weiche Wolle Auch die Weberin Katja Stelz greift zu weichen Kaschmir- und Merinowollen. Zeigt aber mehr Mut zur Farbe, wenn sie ihre Decken entwirft. Gepaart mit Grautönen wirken die Farben jedoch sanft, sind ein Hingucker im winterblassen Einerlei. Mit ihren Ketten aus altem Bernstein und Silberelementen nimmt Fatemeh Panahi die Betrachter mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Aus alten tibetanischen Gebetsketten stammt das Material, andere Ketten sind aus handgefertigten Muranoglasperlen oder aus Korallen.

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