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Kernstück der Sozialen Stadt ist angepackt

DEININGHAUSEN Lang, lang hat‘s gedauert, jetzt ist die Baustelle zur Sanierung des Schulhofes in Deininghausen endlich eröffnet. „Das Kernstück der Sozialen Stadt“, betonte Bürgermeister Johannes Beisenherz am Dienstag inmitten einer Kinderschar von Grundschule und Hans-Christian-Andersen-Schule, deren Eltern schon mit dem tristen Areal leben mussten.

von Von Ilse-Marie Schlehenkamp

, 27.11.2007

Ungefähr ein halbes Jahr dauert es - natürlich je nach Witterungslage, bis der Schulhof endlich fit und kindgerecht ist. Bereits Ende 2005 war der Bescheid über die Landesförderung von 80 Prozent im Rahmen des Programms Soziale Stadt im Rathaus eingegangen, jetzt sind die Mittel für den ersten Bauabschnitt über 184 000 Euro frei, 81 000 Euro kommen 2008 hinzu.Am Runden Tisch Und wie es gute Sitte ist beim Programm in Deininghausen, ist das Konzept für die Umgestaltung am Runden Tisch im Stadtteilbüro entworfen worden - in ganz enger Abstimmung mit den beiden Schulen. „Die Zusammenarbeit mit Andrea Zörnig und Bernhard Lammers läuft wirklich hervorragend“, lobte denn auch die Chefin der Andersen-Schule, Barbara Mellage. Auch Gelsenwasser sitzt bei dem Projekt mit im Boot, weil künftig Oberflächenwasser und Schmutzwasser getrennt geführt werden sollen. 64 600 Euro lässt sich Gelsenwasser diesen Part innerhalb der Zukunftsvereinbarung Regenwasser kosten. Die mehr als anrüchige Toilettenanlage soll übrigens im kommenden Jahr auch endlich gemacht werden.Kinder werkeln mit Die Kinder der beiden Schulen dürfen in Sachen Schulhofgestaltung kräftig mitwerkeln und z.B. Pflastersteine bemalen, die von den Mitarbeitern der bauausführenden LEG in einer Maßnahme für Langzeitarbeitslose dann in die Fläche eingesetzt werden. Eine richtig schöne Spiellandschaft soll entstehen mit Sitzschlange, Sand zum Buddeln und einem grünen Klassenzimmer. Optimierung der Aufenhaltsqualität lautet das Stichwort. Der Platz im Einkaufszentrum kommt nächstes Jahr an die Reihe.

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