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WLT präsentiert den Galilei

CASTROP-RAUXEL Als der venezianische Wissenschaftler Galileo Galilei mit Hilfe des Fernrohrs entdeckt, dass die Erde entgegen jeden Glaubens nicht der Mittelpunkt des Universums ist und Umlaufbahnen der Planeten entdeckt, erschüttert er das Bild des Menschen fundamental. Zu sehen ab Samstag im WLT.

28.11.2007
WLT präsentiert den Galilei

Stefan Rehberg in der Titelrolle des Galileo Galilei.

Beseelt von der Überzeugung, dass sich jede Institution seinen wissenschaftlichen Beweisen beugen muss, zieht er an den Hof des Großherzogs von Florenz, um sich fortan ganz seinen Studien zu widmen. Doch für die Kirche stellen die Entdeckungen eine existenzielle Gefahr dar. Mit den bekannten Konsequenzen für Galilei.

1938 geschrieben Brecht schrieb sein Meisterwerk 1938 vor der Frage, wie sich angesichts einer gewaltigen Propaganda-Maschinerie und der systematischen Ausschaltung aller Opposition der um die Wahrheit Wissende verhalten soll? Soll der Wissende sich um der Wahrheit willen in Gefahr bringen oder sich für günstigere Zeiten bedeckt halten? Später veränderte er das Stück mehrmals unter dem Eindruck sich verändernder Ereignisse in der Wissenschaft und ihrer Auswirkungen auf die Politik, wie z. B. die Atombombenabwürfe in Japan im August 1945.

Soziale Verantwortung Die Frage der sozialen Verantwortung des Wissenschaftlers steht in jeder Fassung im Zentrum des Galilei. So auch beim Westfälischen Landestheater, dessen Galilei-Version am Samstag, 1. Dezember, um 20 Uhr in der Stadthalle Premiere feiert. In die Hauptrolle des Galileo Galilei schlüpft dabei Stefan Rehberg, den Papst spielt (!) Vesna Buljevic. Inszeniert wird der Galilei von Ralf Ebeling, die Ausstattung stammt von Jeremias Vondrlik.   Vorstellungen: Samstag, 1. Dezember, 20 Uhr, Stadthalle (Premiere); Sonntag, 2. Dezember, 18 Uhr, Stadthalle. Karten für alle Vorstellungen: Tel. 97 80 20.

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