Coronakrise in NRW: SPD fordert Sonderhilfen für Selbständige

Coronavirus

Die SPD in Nordrhein-Westfalen fordert ein Sonderprogramm für gering verdienende Freiberufler, Selbstständige und Kleinunternehmer. Andere Bundesländer haben große Hilfsprogramme angekündigt.

Düsseldorf

von dpa

, 19.03.2020, 07:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die SPD in Nordrhein-Westfalen fordert Sonderhilfen für Selbstständige.

Die SPD in Nordrhein-Westfalen fordert Sonderhilfen für Selbstständige. © picture alliance / dpa

Vor der Konferenz der nordrhein-westfälischen Landesregierung mit Vertretern der Wirtschaft hat die SPD ein Sonderprogramm für gering verdienende Freiberufler, Selbstständige und Kleinunternehmer gefordert. Diese bräuchten Hilfe, „um in den nächsten Wochen über die Runden zu kommen“, sagte SPD-Fraktionschef Thomas Kutschaty.

„Dieses Geld muss so gezahlt werden, dass es schnell und unbürokratisch bei ihnen ankommt und daraus für die Betroffenen keine Überschuldung für die Zeit nach der Krise entsteht“, sagte Kutschaty. Es gehe jetzt „um die rasche Bewältigung einer Notlage, nicht um das langwierige Prüfen komplizierter Kreditkriterien.“ Für den Mittelstand forderte die SPD einen staatlichen Stabilitätsfonds.

Videokonferenz am Donnerstag - mehrere Bundesländer haben Hilfsprogramme angekündigt

Ministerpräsident Armin Laschet, Finanzminister Lutz Lienenkämper (beide CDU) sowie Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) beraten am heutigen Donnerstag in einer Videokonferenz mit Repräsentanten von Arbeitgebern, Gewerkschaften, Industrie- und Handelskammern, dem Handwerk, von Banken und mit Oberbürgermeistern.

Mehrere andere Bundesländer haben bereits große Hilfsprogramme angekündigt. So will Bayern zum Schutz der Wirtschaft vor den Folgen der Coronakrise bis zu zehn Milliarden bereitstellen.

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