Corona-Warn-App: Was bei einer Risikobegegnung zu tun ist

Coronavirus

Die steigende Zahl der Infektionen bedeutet auch, dass mehr Nutzer der Corona-App Warnungen erhalten. Was bedeuten die verschiedenen Risikobegegnungen und wie teilt man ein positives Testergebnis?

03.11.2020, 04:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Mit steigenden Infektionszahlen häufen sich in der Corona-Warn-App die Warnungen. (Symbolbild)

Mit steigenden Infektionszahlen häufen sich in der Corona-Warn-App die Warnungen. (Symbolbild) © picture alliance/dpa

Mit steigenden Infektionszahlen häufen sich in der Corona-Warn-App die Warnungen, die täglich an Nutzer verschickt werden, die in den vergangenen 14 Tagen in Kontakt mit einer infizierten Person gestanden haben. Insgesamt zeigt die Risikoermittlung der App drei verschiedene Status an: Zum einen das „niedrige Risiko“ in grüner Farbe, das grau unterlegte „unbekannte Risiko“ und das „erhöhte Risiko“ in rot.

Besteht ein „niedriges Risiko“, so sind keine konkreten Maßnahmen notwendig. Der Nutzer der App wird weiterhin dazu aufgerufen, sich an die geltenden Abstands- und Hygienemaßnahmen zu halten. Auch bei einem grünen Status kann es sein, dass sie App in der vergangenen Tagen Risikobegegnungen ausgemacht hat. Zwar hat die Anwendung den Kontakt zu einer positiv getesteten Person festgestellt, dennoch ist dies kein Grund zur Sorge. „Ein niedriges Risiko besteht insbesondere dann, wenn sich Ihre Begegnung auf einen kurzen Zeitraum oder einen größeren Abstand beschränkt hat. Sie müssen sich keine Sorgen machen und es besteht kein besonderer Handlungsbedarf“, heißt es dazu in der App.

Corona-Warn-App mit erhöhtem Risiko: Was soll ich tun?

Die Corona-Warn-App informiert ausschließlich darüber, ob in den vergangenen zwei Wochen Kontakt zu einer positiv getesteten Person bestand. Eine Warnung ist keine Bestätigung dafür, dass sich der Nutzer tatsächlich angesteckt hat. Jedoch ist das Risiko einer Infektion erhöht.

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Nutzer werden bei einem „erhöhten Risiko“ nicht zu weiterem Handeln verpflichtet. Die App empfiehlt jedoch, sich nach Hause zu begeben und die Anzahl der Begegnungen zu reduzieren. Zudem werden Nutzer aufgerufen, sich beim Gesundheitsamt, dem ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefonnummer: 116 117) oder dem Hausarzt zu melden, um das weitere Vorgehen zu besprechen. App-Nutzer haben nicht automatisch einen Anspruch auf einen Test. Gemeinsam mit dem behandelnden Arzt sollte ausgemacht werden, ob ein Test sinnvoll ist und wo dieser durchzuführen ist.

Wie teile ich ein positives Testergebnis in der Corona-Warn-App?

In der App sollten laut Robert-Koch-Institut (RKI) lediglich positive Tests vermerkt werden, die in den vergangenen 14 Tagen gemacht wurden. Ältere und negative Befunde spielen für die Risikoermittlung keine Rolle mehr. Bei der Eingabe klickt der Nutzer zunächst auf das Feld „Informieren und helfen“. Die Eingabe eines aktuellen positiven Ergebnisses in die App funktioniert am einfachsten, indem man den QR-Code scannt, den man während des Tests erhalten hat.

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Es kann aber sein, dass das jeweilige Labor den elektronischen Prozess noch nicht unterstützt, und man keinen QR-Code erhalten hat. Um auch dann ein positives Ergebnis in die App eingeben zu können, benötigt man eine sogenannte Tele-TAN. Diese erhält man über einen Anruf bei der Corona-App-Hotline (0800/ 75 40 002). Hier werden Infizierte gebeten, ihr positives Testergebnis über eine Telefongespräch verifizieren. Anschließend muss der Nutzer dem anonymen Teilen des Ergebnisses aktiv zustimmen. Nur so können andere Nutzer auch gewarnt werden.

RND/mkr/mit dpa

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