Coronavirus in NRW – Bund will Privatfeiern auf 25 Personen begrenzen – Liveblog

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Der Bund will die Teilnehmerzahlen für private Feiern begrenzen. In Bielefeld stehen nach einer Familienfeier 1700 Menschen unter Quarantäne. 10 Schulen sind betroffen. Die Lage in NRW im Überblick.

NRW

, 28.09.2020, 05:10 Uhr / Lesedauer: 11 min

Über die Auswirkungen der Corona-Krise in NRW berichten wir hier aktuell im Liveblog.

  • Fallzahlen in NRW: 68.718 bestätigte Fälle - 60.900 Genesene - 1.865 Todesfälle. (Stand: 28.9.2020)
  • Der Bund schlägt für Feiern in privaten Räumen eine Beschränkung auf maximal 25 Teilnehmer vor.
  • In Bielefeld stehen 1700 Menschen unter Quarantäne, darunter alleine 1100 Schüler und Lehrer. Zehn Schulen sind betroffen.
  • Eine Party in Hünxe (Kreis Wesel) musste von der Polizei aufgelöst werden, da die Gäste die Corona-Regeln außer Acht ließen.
  • In Deutschland könnte es bald eine bundesweite „Corona-Ampel“ geben. Dann werden Grenzwerte beschlossen, bei denen es neue Maßnahmen eingeführt werden.
  • Hohe Fallzahlen in Hamm: Stadt verbietet Privatfeiern und führt strenge Kontrollen durch.
  • Alle Corona-Regeln für NRW finden Sie hier im Überblick

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Montag, 28. September, 21.18 Uhr
Bund schlägt Beschränkung auf 25 Personen bei privaten Festen vor
Der Bund schlägt angesichts anhaltend hoher Infektionszahlen mit dem Coronavirus für Feiern in privaten Räumen eine Beschränkung auf maximal 25 Teilnehmer vor. In öffentlichen Räumen solle die Beschränkung bei maximal 50 Teilnehmern liegen, heißt es in einem der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegenden Entwurf für die Beschlussvorlage des Bundes zu den Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit der Ministerpräsidentenkonferenz am Dienstag. Offen ist, ob dies nur bei Überschreiten bestimmter Grenzwerte bei den Neuinfektionen gelten soll. Zuerst hatte die „Bild“-Zeitung über die Zahlen berichtet.

Montag, 28. September, 21.18 Uhr
Merkel warnt vor starkem Anstieg der Corona-Zahlen
Vor den nächsten Beratungen mit den Bundesländern über die Corona-Krise hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) vor einem deutlichen Anstieg der Ansteckungszahlen in Deutschland gewarnt. Wenn diese sich wöchentlich so weiterentwickeln würden wie bisher, werde es zu Weihnachten 19 200 Neuinfektionen am Tag geben, sagte Merkel am Montag nach Angaben aus Teilnehmerkreisen in einer Videokonferenz des CDU-Präsidiums. Die Kanzlerin habe das hochrechnen lassen, wenn es einen exponentiellen Verlauf geben würde, hieß es.

Montag, 28. September, 20.14 Uhr
Bundesländern fehlen Teams zur Kontaktverfolgung bei Corona
Einige Bundesländer haben zu wenig Personal zur Kontaktnachverfolgung bei Coronavirus-Infektionen im Einsatz - anders als im April verabredet. Bund und Länder hatten sich damals verständigt, mindestens fünf Personen pro 20 000 Einwohner einzusetzen. Auf Anfrage von NDR, WDR und „Süddeutscher Zeitung“ (Dienstag) erklärten jedoch mehrere Länder, aktuell seien weniger Teams im Einsatz. In Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und im Saarland gibt es demnach zu wenige Teams. Nur Bremen hat dem Bericht zufolge nach eigenen Angaben ausreichend Personal für diese Aufgabe. Die anderen Länder antworteten demnach ausweichend, gar nicht oder gaben an, dass ihnen diese Zahlen nicht vorliegen.

Montag, 28. September, 19.13 Uhr
Verstöße gegen Corona-Regeln: Privatparty in Gelsenkirchen aufgelöst
Die Stadt Gelsenkirchen hat am Wochenende erstmals eine Party wegen erheblicher Verstöße gegen die lokal verschärften Corona-Regeln aufgelöst. Mit 100 Gästen seien in der angemieteten Gaststätte doppelt so viele Menschen gewesen wie zulässig, teilte die Stadt am Montag mit. Zudem sei gegen die geltenden Hygieneregeln verstoßen worden. Den Vermieter der Gaststätte sowie den Veranstalter der den Behörden nicht gemeldeten privaten Feier erwarte ein Ordnungswidrigkeitsverfahren sowie ein Zwangsgeld.

Montag, 28. September, 17.41 Uhr
Keine Zuschauer beim Supercup zwischen FC Bayern und Dortmund
Der deutsche Supercup zwischen Triple-Gewinner FC Bayern München und Vizemeister Borussia Dortmund am Mittwoch (30.09.2020, 20.30 Uhr/DAZN und ZDF) in München findet ohne Zuschauer statt. Das bestätigte die Stadt München am Montag mit einer Pressemitteilung. Demnach hat dies der städtische Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) unter Leitung von Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) beschlossen und sich auf ein generelles Vorgehen verständigt, wann Sportveranstaltungen ohne Zuschauer beziehungsweise mit reduzierter Zuschauerzahl stattfinden. Der Stab bezog sich in seiner Entscheidung auf die Sieben-Tage-Inzidenz. Liegt dieser offiziellen Angaben zufolge in der Landeshauptstadt unter 35, findet die Veranstaltung mit reduzierter Zuschauerzahl statt, nämlich bis zu 20 Prozent der Stadien- oder Hallenkapazität. Liegt der Wert bei 35 oder darüber, sind keine Zuschauer erlaubt.

Montag, 28. September, 15.57 Uhr
1700 Menschen in Bielefeld in Quarantäne
Nach dem Anstieg der Corona-Fallzahlen in Bielefeld infolge einer Familienfeier befinden sich dort mittlerweile rund 1700 Menschen in Quarantäne. Darunter seien allein 1100 Schüler und Lehrer, sagte ein Stadtsprecher am Montag. Betroffen seien zehn Schulen. Der Anstieg der Fallzahlen sorgte am Montag für großen Andrang an einer städtischen Drive-In-Teststation. Die Stadt bat die Bürger am Mittag darum, die Station am Montag nicht mehr anzufahren.

In der 334 000-Einwohner-Stadt gibt es derzeit nach Schätzung des Landeszentrums Gesundheit NRW 130 infizierte Personen. Laut RKI liegt die 7-Tage-Inzidenz bei 16,8. Ab einem Wert von 35 müssen die Behörden in NRW besondere Gegenmaßnahmen zur Eindämmung treffen.

Montag, 28. September, 14.51 Uhr
Hohe Zahlen im Kreis Recklinghausen

Im Kreis Recklinghausen ist die Zahl der akut Corona-Infizierten so hoch wie seit Mai nicht mehr. Zurzeit gelten 154 Menschen als an Sars-CoV-2 bzw. Covid-19 als erkrankt, übers Wochenende kamen 56 neue Fälle hinzu. Glück haben jedoch Dorsten und Castrop-Rauxel, dort sind nur 15 bzw. 18 Menschen infiziert. Die beiden 75.000-Einwohner-Städe sind damit auf einem ähnlichen geringen Niveau.

Jetzt lesen


Montag, 28. September, 12.41 Uhr

Tui will trotz Reisewarnung Urlauber auf die Kanaren bringen

Trotz Reisewarnung der Bundesregierung will der weltgrößte Reiseanbieter Tui ab dem 3. Oktober wieder Reisen auf die Kanaren anbieten. Urlauber sollten für Pauschalreisen auf die Inseln selbst entscheiden können, ob sie ihren Urlaub trotz des Infektionsrisikos und möglicher Quarantäne bei der Rückkehr nach Deutschland antreten, sagte Tui-Deutschlandchef Marek Andryszak der Funke-Mediengruppe. Andryszak glaube, dass durch die Möglichkeit, sich testen zu lassen, viele Kunden ihren Urlaub trotz Reisewarnung antreten werden.

Montag, 28. September, 12.04 Uhr

Sieben-Tage-Wert steigt in Hamm auf 112,2 - etwa 230 akut Infizierte

In Hamm ist die Zahl der Corona-Neuinfizierten in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner auf einen Wert von 112,2 gestiegen. Dies geht aus den am Montag veröffentlichten aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts hervor. Hamm wies damit weiterhin den bundesweit höchsten Wert auf. Von Samstag auf Sonntag hatte die Stadt 15 Neuinfektionen registriert. Das Landeszentrum Gesundheit NRW schätzte die Zahl der akut Infizierten in Hamm am Montag auf 230.

Sehen Sie hier, wie sich die Corona-Infektionen in NRW verteilen:

Montag, 28. September, 11.12 Uhr

AfD beantragt Corona-Untersuchungsausschuss

Die AfD plädiert für einen Untersuchungsausschuss, der die Maßnahmen der Bundesregierung in der Corona-Krise prüfen soll. Damit ein solches Gremium eingesetzt wird, müsste aber eine zweite Fraktion im Bundestag den Antrag unterstützen. Damit rechnet die AfD eigenen Angaben zufolge selbst nicht.

Die Partei wirft der Bundesregierung vor, zuerst zu spät und dann „panisch“ auf die Pandemie reagiert zu haben. Durch einige Maßnahmen sei „massiv in Grundrechte eingegriffen“ worden.

Montag, 28. September, 10.04 Uhr

Nicht an Corona-Ordnung gehalten: Polizei löst Geburtstagsfeier in NRW auf

Die Polizei hat in Hünxe (Kreis Wesel) eine Geburtstagsfeier mit rund 100 Gästen aufgelöst, bei der die Regeln der Corona-Schutzverordnung nicht befolgt wurden. Die Teilnehmer der Feier hätten sich weder an den erforderlichen Mindestabstand gehalten, noch sei eine Gästeliste geführt worden, teilte die Polizei mit. Die Polizei war zu der Feier gerufen worden, weil es eine tätliche Auseinandersetzung unter den Gästen gegeben hatte. Bei der Auflösung der Feier habe sich ein Gast so aggressiv verhalten, dass er in Polizeigewahrsam genommen wurde.

Montag, 28. September, 9.23 Uhr

RKI: 1192 Neuinfektionen bundesweit

Dem Robert Koch-Institut wurden seit gestern 1192 weitere Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit haben sich bislang insgesamt mehr als 285.300 Menschen mit dem Erreger angesteckt. In den vergangenen 24 Stunden starben drei Menschen, die sich nachweislich mit dem Virus infiziert hatten. Damit stieg die Zahl der Covid-19-Todesfälle auf 9460. Mehr als 250.800 Menschen gelten nach einer Corona-Infektion als genesen.

Montag, 28. September, 8.36 Uhr

Zahl der weltweiten Corona-Toten übersteigt eine Million

Mehr als eine Million gezählte Corona-Tote weltweit: Diese symbolisch bedeutsame Marke hat die Pandemie inzwischen überschritten. Die Nachrichtenagentur AFP zählte in der Nacht zu heute um 0.30 Uhr genau 1.000.009 Todesfälle. Die Zahl der erfassten Infektionsfälle lag bei mehr als 33 Millionen. Rund 22,5 Millionen dieser Fälle gelten als geheilt.

Montag, 28. September, 7.50 Uhr

Nasenspray gegen das Coronavirus?

Die australische Biotechfirma Ena Respiratory hat eigegen Angaben zufolge in Tierversuchen festgestellt, dass ein von ihr entwickeltes Nasenspray das Wachstum von Coronaviren hemmt. Das Spray sei eigentlich entwickelt worden, damit das Immunsystem Erkältungs- und Grippeviren bekämpfen könne.

In einer Studie an Frettchen habe sich gezeigt, dass das Medikament die Menge der Coronaviren um bis zu 96 Prozent senken könne, teilte Ena Respiratory mit. In einigen Monaten könne man mit Tests an Menschen beginnen. Das Spray könne etwa in Kombination mit einem Impfstoff eingesetzt werden.

Eine australische Firma hat herausgefunden, dass ein Nasenspray die Coronaviren bekämpfen kann.

Eine australische Firma hat herausgefunden, dass ein Nasenspray die Coronaviren bekämpfen kann. © picture alliance/dpa

Montag, 28. September, 6.58 Uhr

„Schickt Bier“: Ausgangsbeschränkungen in Großbritannien

Britische Studierende sind nach eigenen Worten im Zuge von Corona-Ausgangsbeschränkungen „inhaftiert“ worden. In Glasgow, Manchester und Edinburgh waren Studierende aufgefordert, ihre Wohnheime nicht zu verlassen. Bei manchen Hochschulen hinderten Wachleute junge Menschen daran, nach draußen zu gehen. An der Glasgow University reagierten Studierende mit Humor auf die Ausgangssperre, sie baten Passanten mit Schildern: „Schickt Bier“.

In Manchester klebten Studierende hingegen „HMP MMU“ an ihre Fenster und signalisierten damit, ihre Hochschule sei zu „Her Majesty’s Prison Manchester Metropolitan University“ geworden - ein Gefängnis ihrer Majestät.

Montag, 28. September, 5.48 Uhr

Robert-Koch-Institut: Ansteckungen meist im privaten Umfeld

Viele der aktuellen Corona-Infektionen in Deutschland sind auf private Zusammenkünfte zurückzuführen. Das bestätigte Lothar Wieler, Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI). „Die Menschen stecken sich derzeit hauptsächlich im privaten Umfeld an, also auf Partys, Hochzeitsfeiern, Beerdigungen, auch im Gottesdienst“, sagte er der „Welt am Sonntag“.

Dagegen sei das Risiko einer Ansteckung in Betrieben bisher nicht so hoch, sagte Wieler. Auch in Geschäften gebe es bislang ganz wenige Ansteckungen.

Montag, 28. September, 5.09 Uhr

Söder für bundesweite „Corona-Warnampel“

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert eine bundesweite „Corona-Ampel“. Kern müsse die Einführung einer Warnampel für alle Bundesländer sein sowie Vorgaben, welche Maßnahmen ergriffen werden sollen, wenn die Zahl der Infizierten bestimmte Grenzwerte überschreite. Söders Vorschlag zufolge springe die Corona-Ampel auf Gelb, wenn es in einem Landkreis 35 oder mehr Infizierte auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gebe, so die „SZ“.

Steige die Zahl auf 50 Infizierte, solle unter anderem bei privaten Veranstaltungen die erlaubte Teilnehmerzahl auf ein Viertel der bis dahin geltenden Zahl reduziert werden.

Sonntag, 27. September, 22.52 Uhr
Bundeswehr schickt Unterstützung nach Remscheid

Die Bundeswehr schickt zehn Kräfte nach Remscheid, um dort bei Corona-Tests und der Kontakt-Nachverfolgung von Infizierten zu helfen. Wie die Stadt am Wochenende mitteilte, hatte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) sich vorher telefonisch bei Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz (SPD) gemeldet und entsprechende Hilfe angeboten.

Die Zahl infizierter Menschen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen lag am Sonntag laut Robert Koch-Institut bei einem Wert von 72,1 - und damit immer noch weit über der für behördliche Maßnahmen entscheidenden Marke von 50.

Sonntag, 27. September, 19.15 Uhr

Corona-Fälle nach Feier - weitere Schulen in Bielefeld betroffen

Nach Corona-Infektionen infolge einer Familienfeier in Bielefeld ist die Zahl der betroffenen Schulen auf zehn gestiegen. Die Gesamtzahl der bekannten Infektionen im Zusammenhang mit der privaten Feier gab die Stadt in einer Mitteilung am Sonntagabend wie am Vortag mit 36 an. Betroffen von Quarantäne-Anordnungen waren an den Schulen jeweils einzelne oder mehrere Klassen und Jahrgangsstufen sowie Lehrer. Insgesamt seien knapp 900 Menschen - Schüler und Lehrer - im Zusammenhang mit diesem Fall in Quarantäne, hieß es in der Mitteilung.

Sonntag, 27. September, 16.12 Uhr

Die Fallzahlen steigen in Deutschland an - die Todesfälle werden geringer

Ein Prozent aller Infizierten stirbt nach aktuellen Angaben des Robert-Koch-Instituts. Ende April war der Wert sieben Mal so hoch, damals starben 7 Prozent aller Infizierten. Eine deutliche Abnahme, urteilte jüngst Christian Drosten, Chefvirologe der Berliner Charité. Laut Drosten hat die niedrigere Sterblichkeit vor allem zwei Gründe: „Erstens erkranken aktuell jüngere Menschen und zweitens wird breiter getestet. Letzteres bedeutet, dass auch mildere Fälle erkannt werden“, schrieb Drosten jüngst auf Twitter. Mehr dazu lesen Sie hier:

Sonntag, 27. September, 14.47 Uhr

U19-Bundesliga: Aachen tritt wegen Corona in Dortmund nicht an

In der Fußball-Bundesliga der U19-Junioren ist es am Sonntag zu einem Eklat gekommen. Die Mannschaft von Alemannia Aachen trat nicht zum geplanten Auswärtsspiel gegen den Nachwuchs von Borussia Dortmund um Ausnahme-Talent Youssoufa Moukoko an und überließ dem BVB kampflos die drei Punkte. Die Alemannia begründete den Schritt damit, dass nach einem positiven Corona-Fall beim Viertliga-Team des Vereins vom Gesundheitsamt eine 14-tägige Quarantäne auch im Nachwuchszentrum angewiesen worden sei.

Sonntag, 27. September, 13.51 Uhr

Nach Corona-Ausbruch: Stadt Hamm untersagt vier Feste

Die Stadt Hamm in Westfalen hat nach einem Corona-Ausbruch und einhergehenden strengeren Regeln für private Feiern am Wochenende vier Feste untersagt. Wie ein Stadtsprecher am Sonntag sagte, handelte es sich dabei um ein sogenanntes Henna-Fest, eine Verlobung und zwei - nicht runde - Geburtstage. Elf größere private Veranstaltungen habe man genehmigt, so der Sprecher. Bei allen habe man kontrolliert, ob sich alle an die Vorgaben halten.

Sonntag, 27. September, 11.25 Uhr
Maskenpflicht an öffentlichen Plätzen?

Angesichts steigender Infektionszahlen fordert der Städte- und Gemeindebund eine Ausweitung der Maskenpflicht in Deutschland. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes solle überall dort vorgeschrieben werden, „wo im öffentlichen Raum der Abstand nicht eingehalten werden kann - etwa bei Weihnachtsmärkten oder belebten Plätzen - und wo das Infektionsgeschehen die kritische Grenze von mehr als 50 Neuinfektionen pro Woche auf 100 000 Einwohner erreicht hat oder überschreitet“, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke Mediengruppe.


Sonntag, 27. September, 10.13 Uhr

Lauterbach fordert kostenlose Grippe-Impfung für alle

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach fordert wegen der Corona-Pandemie in diesem Herbst und Winter kostenlose Grippeschutz-Impfungen für bundesweit alle Versicherten. Der Bundestagsabgeordnete sprach in der „Welt am Sonntag“ von einer „sehr sinnvollen Maßnahme mit geringen Kosten“. Wegen der Pandemie raten Ärzte in diesem Jahr besonders zur Impfung gegen Grippe. Allerdings übernehmen viele Anbieter die Kosten nur für Patienten, die zu einer Risikogruppe zählen. Dass der Impfstoff wegen vieler Impfungen knapp werden könnte, fürchten Gesundheitsexperten im Bundestag eher nicht.

Sonntag, 27. September, 9.47 Uhr

NRW-Stichwahl unter Corona-Bedingungen

Mit den Stichwahlen um Bürgermeisterämter und Landratposten gehen heute in einigen NRW-Städten die Kommunlawahlen in die zweite Runde. Doch gewählt wird unter besonderen Hygieneauflagen: Mund-Nasen-Schutz ist Pflicht und Wahlberechtigte sollen ihren eigenen Stift mitbringen.

Sonntag, 27. September, 7.41 Uhr

Falsche Maskenpflicht-Atteste: Kammer nimmt Ärzte ins Visier

Die Ärztekammer Nordrhein hat sieben Mediziner im Visier, die falsche oder nicht ordnungsgemäße Atteste angeboten oder ausgestellt haben, um Patienten von der Maskenpflicht zu befreien. Bei der Kammer laufen laut einer Sprecherin entsprechende berufsrechtliche Verfahren. Strafbar würden sich aber auch Patienten machen, die falsche Atteste in Anspruch nehmen.

Die Kammer könne Geldbußen verhängen oder im äußersten Fall bei den Behörden anregen, die Approbation der Mediziner zu überprüfen - Sie dürften dann nicht mehr als Arzt arbeiten.

Samstag, 26. September, 21.21 Uhr

Mehr als 14.000 Neuinfektionen in Frankreich

Die Zahl der Neuinfektionen in Frankreich bleibt hoch. Binnen 24 Stunden gab es 14.412 neue Fälle, nach 15.797 am Freitag und dem Rekordhoch von 16.096 am Donnerstag. Die Gesamtzahl klettert damit auf 527.446. Die Zahl der Todesopfer erhöhte sich um 39 auf 31.700.

Samstag, 26. September, 20.37 Uhr

Neuinfektionen, Hotspots, R-Werte: Das hat es mit den aktuellen Corona-Zahlen auf sich

Momentan bestimmen steigende Corona-Fallzahlen die Nachrichten. Aber was bedeuten die Zahlen eigentlich? Und wie entwickelt sich der R-Wert.

Lesen Sie hier mehr dazu.

Samstag, 26. September, 19.49 Uhr

Corona-Fälle in Emsdetten nehmen zu

In Emsdetten ist die Zahl der nachgewiesenen Infektionen bei Mitarbeitern eines fleischverarbeitenden Betriebs inzwischen auf 50 gestiegen, teilte die Stadt mit. „Die 7-Tagesinzidenz, von dem Maßnahmen wie ein Lockdown abhängen, liegt im Kreis Steinfurt zwar nur bei 16, aber würde man diesen isoliert nur für Emsdetten betrachten, läge dieser Wert bei 105“, sagte Emsdettens Bürgermeister Georg Moenikes (CDU) laut Mitteilung. Als Sofortmaßnahme würden zwei Häuser, in denen jeweils mehrere infizierte Personen wohnten, mit Zäunen abgesperrt.

Samstag, 26. September, 19.11 Uhr

Berlin verhängt Geldstrafe für falsche Angaben

Berlin will sich nachlassende Disziplin während der Corona-Pandemie, insbesondere bei feiernden Menschen, nicht mehr länger bieten lassen. Privatpersonen können in Berlin neuerdings mit einem Bußgeld von bis zu 500 Euro belangt werden, wenn sie zum Beispiel falsche Angaben über sich in die Kontaktlisten eintragen.

Wer sich nicht mit seinem richtigen Namen in eine Coronaliste einträgt, bekommt in Berlin nun Ärger.

Wer sich nicht mit seinem richtigen Namen in eine Coronaliste einträgt, bekommt in Berlin nun Ärger. © picture alliance/dpa

Samstag, 26. September, 18.17 Uhr

Corona-Fall an Grundschule in Castrop-Rauxel

In Castrop-Rauxel hat sich eine Schülerin einer Grundschule mit dem Coronavirus infiziert. Was das für Folgen für die Schule hat, lesen Sie hier.

Samstag, 26. September, 17.30 Uhr

Covid-19: Stadt meldet weiteren Todesfall in Dortmund

In Dortmund ist ein Mann am Coronavirus gestorben. Zudem steigen die Corona-Zahlen weiter an.

Samstag, 26. September, 16.41 Uhr

Trotz Corona: Unabhängiges Filmfest Osnabrück findet statt

Kinofans haben lange befürchtet, dass die Corona-Pandemie auch dem diesjährigen Unabhängigen Filmfest in Osnabrück einen Strich durch die Rechnung machen könnte. Doch jetzt steht fest: Das 35. Festival dieser Art soll über die Leinwände flimmern, und zwar vom 21. bis 25. Oktober. Auf dem Programm stehen 58 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme, wie die Organisatoren mitteilten. Zudem soll erstmals zusätzlich ein kostenpflichtiger Streaming-Service angeboten werden.

Samstag, 26. September, 15.51 Uhr

Corona-Ausbruch nach Feier in Bielefeld

Eine private Feier ist auch in Bielefeld der Ausgangspunkt für 36 Corona-Infektionen. Weitere Testergebnisse stehen aus. Die Feier in Bielefeld sei von der Größe her aber nicht mit dem Fall in Hamm vergleichbar, teilte die Stadt mit. Weil unter den Infizierten auch Schulkinder sind, müssen an fünf Schulen einzelne Klassen und Kurse in Quarantäne.

Samstag, 26. September, 15.10 Uhr

Corona-Zahlen in Hamm erstmals leicht gesunken

Nach tagelang steigenden Corona-Werten sind in Hamm die Fallzahlen erstmals leicht gesunken. Am Samstag gab die Stadt die Zahl der in den vergangenen sieben Tagen Infizierten pro 100.000 Einwohner mit 95,5 an. Am Freitag hatte die Stadt einen Wert von 99,9 errechnet. Seit Freitag seien in Hamm 16 Neuinfektionen registriert worden.

In Remscheid, der Stadt mit den zweithöchsten Corona-Zahlen in NRW, ging der Leiter des örtlichen Krisenstabes am Samstag von einem unverändert hohen Niveau von über 70 Infizierten je 100 000 Einwohner aus.

Samstag, 26. September, 14.37 Uhr

Wintersport im Sauerland unter Corona-Bedingungen

Wer im Sauerland künftig einen Ski-Lift besteigt, soll genauso behandelt werden wie Fahrgäste in Bus und Bahnen, berichtet der WDR. Das heißt: Mit Maske sollen die Wintersportler nebeneinander sitzen dürfen. Darüber haben sich Liftbetreiber aus dem Sauerland mit den zuständigen Gesundheitsämtern beraten. In den Skihütten wiederum sollen die gleichen Vorschriften gelten wie in Restaurants. Auf Aprés-Ski-Parties muss in dieser Wintersaison allerdings verzichtet werden.

Lesen Sie hier mehr dazu.

Samstag, 26. September, 13.42 Uhr

Litauen führt wieder Quarantänepflicht für Deutsche ein

Für Reisende aus Deutschland gilt in Litauen ab Montag wieder eine Quarantänepflicht. Bei Ankunft in dem baltischen Staat müssen sich Neuankömmlinge und Rückkehrer in eine zweiwöchige Quarantäne begeben. Außerdem besteht eine Registrierungspflicht – alle Reisenden müssen bei Ankunft in Litauen ihre Daten hinterlegen.

Samstag, 26. September, 12.51 Uhr
Neue Anmeldepflicht: Dortmund plant Corona-Kontrollen bei Hochzeiten

Privatfeiern ab 50 Besuchern müssen aus Corona-Gründen bald offiziell angemeldet werden. Das hatte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann am Donnerstag angekündigt. In Dortmund bereitet man sich auf diese Neuerung vor. Eine Stadt in der Nachbarschaft ist da schon weiter.

Mehr dazu können Sie hier lesen (RN+):

Neue Anmeldepflicht: Dortmund plant Corona-Kontrollen bei Hochzeiten


Samstag, 26. September, 12.09 Uhr

WHO: Zwei Millionen Covid-Tote und mehr möglich

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat vor einem massiven weiteren Anstieg der Todeszahlen durch das Coronavirus gewarnt. Die Zahl von zwei Millionen Todesopfern sei zwar unvorstellbar, „aber nicht unmöglich“, sagte der Nothilfekoordinator Mike Ryan am Freitagabend in Genf. Die WHO rechnet damit, dass die Zahl von einer Million gemeldeten Covid-Todesfällen in der kommenden Woche erreicht wird. Der massive weitere Anstieg sei abwendbar, meinte Ryan. . „Die Frage ist: sind wir bereit multilateral, global so zusammen zu handeln, dass wir dieses Virus kontrollieren anstatt dass es unser Schicksal kontrolliert?“ sagte er.

Sämtliche Maßnahmen müssten rigoros umgesetzt werden: Hygiene, Masken tragen, Abstand halten, Testen, Kontaktverfolgung, Quarantäne und mehr.

WHO: Sämtliche Maßnahmen müssten rigoros umgesetzt werden - Hygiene, Masken tragen, Abstand halten, Testen, Kontaktverfolgung, Quarantäne und mehr. © picture alliance/dpa

Samstag, 26. September, 11.16 Uhr

Corona-Neuinfektionen - höchster Wert seit Ende April

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland hat den höchsten Wert seit April erreicht. Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland 2507 neue Corona-Infektionen, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen bekanntgab. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich nach RKI-Angaben vom Samstagmorgen mindestens 282.730 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert (Datenstand 26.9., 0.00 Uhr).

Samstag, 26. September, 8.59 Uhr

Erhöhte Corona-Zahlen: Schalke gegen Bremen doch ohne Zuschauer

Das Krisen-Duell zwischen dem FC Schalke 04 und Werder Bremen in der Fußball-Bundesliga muss am Samstagabend doch ohne Zuschauer stattfinden. Wie die Schalker am Samstagmorgen mitteilten, haben sie von den lokalen Behörden die entsprechende Nachricht bekommen, nachdem die 7-Tage-Inzidenz in Gelsenkirchen zum entscheidenden Zeitpunkt am Samstag um 0.00 Uhr mit 39,5 doch wieder über 35 lag.

Samstag, 26. September, 7.44 Uhr
"Schwerer Schlag": Weitere Regionen zu Risikogebieten erklärt
Die Bundesregierung hat ganz Tschechien, Luxemburg und das österreichische Bundesland Tirol wegen rasant steigender Infektionszahlen zu Corona-Risikogebieten erklärt. „Diese Entscheidung stellt einen schweren Schlag für unseren Wirtschaftsstandort, unseren Arbeitsmarkt und ganz Tirol dar“, sagte Tirols Landeschef Günther Platter am Freitagabend.

Das hat auch Konsequenzen für Reiserückkehrer: Diese müssen einen negativen Corona-Test vorlegen oder sich zwei Wochen lang in häusliche Quarantäne begeben. Ab dem 15. Oktober gilt zudem die digitale Anmeldepflicht.

SCHUTZ VOR CORONAVIREN

Generell gelten zum Schutz vor Coronaviren dieselben Maßnahmen, die zurzeit bei Grippewellen sowieso angeraten sind.
  • Husten und Niesen in die Armbeuge, nicht in die Faust oder Handfläche
  • Umarmungen und Händeschütteln einschränken
  • Die Hände sollten regelmäßig mindestens 20 Sekunden und mit Seife gewaschen werden
  • Deutschlandweit ist eine Hotline für besorgte Bürger eingerichtet: 030 9028-2828. Der Notruf 112 soll für Notfälle nicht blockiert werden.
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Wie viele Gäste dürfen zu privaten Feiern eingeladen werden? Gilt das auch für meine Wohnung? Was gilt bei der Einreise aus Risikogebieten? Alle neuen Corona-Regeln für NRW hier im Überblick.

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