Coronavirus in NRW: Ebola-Wirkstoff zur Behandlung von Corona-Patienten zugelassen - Liveblog

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Der Ebola-Wirkstoff Remdesivir gilt als Hoffnungsträger im Kampf gegen die Corona-Pandemie: Die EU-Kommission hat den Wirkstoff jetzt zur Behandlung zugelassen. Die Lage in NRW im Überblick.

NRW

, 03.07.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Über die Auswirkungen der Corona-Krise in NRW berichten wir hier aktuell im Liveblog.

  • In NRW sind inzwischen 43.436 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden und es gibt 1.684 Todesfälle. 37.853 Menschen sind laut NRW-Gesundheitsministerium wieder genesen. (Stand: 2.7.2020)
  • Der Wirkstoff Remdesivir wird in Europa unter Auflagen zur Behandlung schwerer Fälle von Covid-19 zugelassen.
  • Die deutsche Reisewarnung für die Türkei bleibt bis auf weiteres bestehen.
  • Der Bund darf zur Bewältigung der Corona-Krise in diesem Jahr Rekordschulden von fast 218 Milliarden Euro aufnehmen. Der Bundestag beschloss am Donnerstag den zweiten Nachtragshaushalt zur Finanzierung des Konjunkturpakets.
  • Immer mehr Firmen aus der Modebranche suchen Rettung in Schutzschirmverfahren oder stellen Insolvenzanträge. Zu ihnen zählen unter anderem Galeria Karstadt Kaufhof, Esprit oder Tom Tailor.
  • Nach dem Corona-Ausbruch beim Fleischverarbeiter Tönnies werden regelmäßige Kontrollen in Schlachthöfen und Fleischbetrieben in NRW eingeführt. Mitarbeiter müssen zweimal in der Woche auf das Virus getestet werden.

SCHUTZ VOR CORONAVIREN

Generell gelten zum Schutz vor Coronaviren dieselben Maßnahmen, die zurzeit bei Grippewellen sowieso angeraten sind.
  • Husten und Niesen in die Armbeuge, nicht in die Faust oder Handfläche
  • Umarmungen und Händeschütteln einschränken
  • Die Hände sollten regelmäßig mindestens 20 Sekunden und mit Seife gewaschen werden
  • Viele Masken sind keine Spezialmasken, wehren Feinpartikel nicht ab und schützen dementsprechend auch nicht vor einer Tröpfcheninfektion
  • Für Menschen, die sich bereits angesteckt haben, sei es aber sinnvoll, sogenannte FFP3-Masken zu tragen, um andere Menschen nicht anzustecken
  • Deutschlandweit ist eine Hotline für besorgte Bürger eingerichtet: 030 9028-2828. Der Notruf 112 soll für Notfälle nicht blockiert werden.
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